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Überlassung von Bäumen aus dem Ferndorfer Kompetenzkirchenwald
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.4. Kirchspiel Ferndorf
(1720) 1760-1801
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem dortigen Konsistorium, dem Unterdirektorium und der Justizkanzlei zu Siegen, dem Amtmann zu Hilchenbach und dem Pfarrer zu Ferndorf wegen der Kirchenwaldungen zu Ferndorf; Gesuch des Johann Henrich Jung zu Ferndorf um Überlassung von Holz aus der Kompetenzwaldung zur Anlegung einer Wasserrinne auf der so genannten Feldwiese (1760); Gesuch des Hermann Hain zu Osthelden um Überlassung von Bauholz aus der Kirchenwaldung zur Reparatur eines Kirchenlehngebäudes (1762); Entnahme von Eichenstämmen aus dem Kirchenwald zur Reparatur des Wasserpfuhls am Ferndorfer Pfarrgebäude (1767); Gesuch der Hammergewerkschaft zu Ferndorf um Überlassung eines Eichenstammes aus der Siegenschen Kompetenzwaldung für eine Hammerachse (1767); Gesuch des Matthias Hain zu Osthelden um Überlassung von Bauholz aus der Kirchenwaldung zur Reparatur seines Wohnhauses (1777); Gesuche des Johannes Langenbach zu Fellinghausen und dessen späterer Witwe um Überlassung eines Kirchenwäldchens sowie um Bauholz für den Hausbau (1777-1783); Gesuch des Jost Becker zu Müsen um Überlassung von Bauholz aus dem Kirchenwald (1782); Abschrift einer Supplik des Hermann Hehrling zu Fellinghausen von 1720 wegen Überlassung von Bauholz aus dem Pfarrwald zur Reparatur seines Wohnhauses; Gesuch des Jost Becker zu Müsen um Erwerb eines alten verfallenen Hauses samt Platz (1782-1783); Gesuch des Philipp Becker und seines Eidams Johann Henrich Schreiber zu Dornseifen um Überlassung einiger Eichenstämme zum Wiederaufbau seines verbrannten Wohnhauses (1798); Gesuch des Johann Henrich Schreiber zu Dornseifen um Verzinsung eines der Kirche zu Ferndorf für empfangenes Holz schuldigen Kapitals (1799); Gesuch des Bergkommissars Jung zu Müsen um Überlassung von Eichenstämmen zur Reparatur seines Hauses (1801). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Kompetenzverwalter J. Hermann (Siegen), Rau (Herborn), J. H. Grimm (Siegen), Pfarrer M. Vollpracht (Ferndorf), J. J. Schenck (Siegen), Kanzlist J. D. Koppen, Diesterweg (Freudenberg), F. A. Vollpracht (Ferndorf), Zimmermeister Johannes Busch (Osthelden), Dapping (Dillenburg), von Preuschen (Dillenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), Pfarrer J. H. Achenbach (Ferndorf), Zimmermeister Johannes Bottenberg (Oberholzklau), Philipp Becker (Dornseifen), Gerichtsschöffe Kocher (Osthelden).
131 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.