Herr Günther von Grißlau (Guntherus dominus de Grisla) beurkundet, dass er mit Wissen und Willen seiner Gemahlin Agathe sieben Schillinge (solidos) Prager Groschen Zins in Leuba (Lubin), welche er vordem von Walther von Grißlau rechtmäßig erkauft hat, dem Konvent zu St. Marienthal und dessen Äbtissin Kunigunde für 102 Mark (grossorum denariorum, quatuor solidis pro qualibet marca iuxta aestimatione Gorlitzensis ponderis computatis) käuflich überlassen und die Kaufsumme richtig erhalten habe. Der bereits dem vorgenannten Walther von Grißlau von Siegfried von Baruth seinerzeit lehnsfrei zugewiesene Besitz wird jetzt mit allen Rechten von Günther von Grißlau dem Kloster verreicht.

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Sächsisches Staatsarchiv
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