Johannes, Erzbischof von Odessa (Edessa) und anderen Bischöfe erteilen allen durch die Gnade Gottes und der heiligen Apostel Peter und Paul unfehlbar (nimirum) 40 Tage Ablass, welche in der Pfarrkirche des heiligen Severin in Hamm an den Festen des Patrons, der Geburt des Herrn usw. (hier folgen außer den einzelnen Marienfesten noch eine große Menge anderer) anwesend waren oder bei der Abendglocke unter Kniebeugung 3 Mal das Ave Maria gesprochen oder zum Kirchenbau, zur Beleuchtung, zu den Kirchenornamenten hilfreiche Hand geleistet oder in ihren Testamenten Gold, Silber, Gewänder, Bücher, Kelche usw. geschenkt oder vermacht haben, oder welche den, den Leib Christi oder das heilige Öl zu den kraftlosen Tragenden gefolgt, welche die genannte Kirche und deren Friedhof betend umwandelt, und welche unter Beistand des Rektors der Kirche in Hamm Johannes für Brüder, Schwestern und Freunde den Herrn angerufen haben.
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Johannes, Erzbischof von Odessa (Edessa) und anderen Bischöfe erteilen allen durch die Gnade Gottes und der heiligen Apostel Peter und Paul unfehlbar (nimirum) 40 Tage Ablass, welche in der Pfarrkirche des heiligen Severin in Hamm an den Festen des Patrons, der Geburt des Herrn usw. (hier folgen außer den einzelnen Marienfesten noch eine große Menge anderer) anwesend waren oder bei der Abendglocke unter Kniebeugung 3 Mal das Ave Maria gesprochen oder zum Kirchenbau, zur Beleuchtung, zu den Kirchenornamenten hilfreiche Hand geleistet oder in ihren Testamenten Gold, Silber, Gewänder, Bücher, Kelche usw. geschenkt oder vermacht haben, oder welche den, den Leib Christi oder das heilige Öl zu den kraftlosen Tragenden gefolgt, welche die genannte Kirche und deren Friedhof betend umwandelt, und welche unter Beistand des Rektors der Kirche in Hamm Johannes für Brüder, Schwestern und Freunde den Herrn angerufen haben.
340, U 10140
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 4 1300 bis 1349
1345 Dezember 28
Pergament, stark beschädigt und durchlöchert, ohne Siegel, lateinisch, Urschrift mit einem ausgemalten 6 bis 7 Zoll großen Anfangsbuchstaben; nebst einer unbeglaubigten Abschrift
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Auinionii 28 Dec.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 390
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Personen: Johannis Edissensis (Odessa), Poncius Seleucensis (Seleukien), Paulus Inarciensis, Petrus Termipolensis (Termopylen), Anicetus Langonensis (Langon), Bernardus Adiacensis (Ajaccio), Maximus Stanensis (Ston), Bernardus Simiaciensis (Razavi-Chorasan), Gregorius Opidensis (Oppido-Mamertino), Johannes Delmitensis (Duvno), Thomas Tunensis (Knim), Johannes Tribunensis (Trbinje-Mrkanji)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 390
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Personen: Johannis Edissensis (Odessa), Poncius Seleucensis (Seleukien), Paulus Inarciensis, Petrus Termipolensis (Termopylen), Anicetus Langonensis (Langon), Bernardus Adiacensis (Ajaccio), Maximus Stanensis (Ston), Bernardus Simiaciensis (Razavi-Chorasan), Gregorius Opidensis (Oppido-Mamertino), Johannes Delmitensis (Duvno), Thomas Tunensis (Knim), Johannes Tribunensis (Trbinje-Mrkanji)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ