Vor Bernt Smullinck, weltlicher Richter zu Soest, und seinem Gericht vor den vier Bänken verkauft Aleke Gelike, Tochter des + Deithard von dem Dyke, an den Propst, die Priorin und den Konvent des Klosters zu Oelinghausen (Olinchusen) eine Kottstätte zu Westereiden (Westeren Eeden). Diese liegt neben dem Hofe des Johan Meylies, den das Kloster ebenfalls eingewechselt hat. Die Kottstätte liegt im Kirchspiel Hoinkhausen (Hoigginchusen). Die Verkäuferin läßt die Kottstätte auf und verspricht Währschaft. Siegelankündigung des Richters auch zur Beglaubigung, daß der Verkauf mit Zustimmung des gekorenen Vormunds der Aleke, Gerd von Balve (Balue), geschehen ist. Zeugen: der geschworene Standgenosse Johan Vlenspegell und Heynman Gropper, Bürger zu Soest. Datum 1478 Jan. 21 (ipso die Agnetis beate virginis).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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