Ellendorf, Dr. Johann Otto * Februar 1805 in Wiedenbrück (Westfalen), Oktober 1843. Jurist; Gymnasiallehrer in Münster, Schriftsteller bei der Staatszeitung, Privatgelehrter, seit 1843 Privatdozent an der Universität Berlin. und. Ellendorf, Franz [* 1810] in Wiedenbrück (Westfalen). Student der Medizin in Berlin
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. E Nr. 5
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.05 Buchstabe E
1836 - 1864
Enthält u.a.:
- Herausgabe einer Beleuchtung der berüchtigten Beiträge zur Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts durch den Buchhändler und Verleger [G.D.] Bädeker in Essen, 1836
- Gutachten über das Manuskript durch Dr. [Johann Heinrich] Schmedding
- Ablehnung der Genehmigung zur Herausgabe der Schrift"Der Katholizismus in Preußen oder Widerlegung der Beiträge zur Kirchengeschichte des neunzehnten Jahrhunderts"im Ausland, 1837
- Herausgabe der Schrift Die Katholische Kirche Preußens als Antwort auf die Beiträge zur Kirchengeschichte das 19ten Jahrhunderts, verlegt bei der Hofbuchdruckerei in Rudolfstadt, 1837
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Der heilige Bernhard von Clairvaux und die Hierarchie seiner Zeit; Der Erzbischof von Cöln und die preußische Staatsregierung; Kritik der Flugschrift"Beleuchtung der Broschüre"die Wahrheit der Hermes'schen Sache"von einem Priester der Erzdiözese Cöln; Beurteilung der römischen Staatsschrift und der Allocution; Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury; Die Moral und Politik der Jesuiten [, nach den Schriften der vorzüglichsten theologischen Autoren dieses Ordens]
- Ablehnung einer Unterstützung für die Promotion J. Ellendorfs, 1838 und 1840
- Hinweis auf den Wunsch J. Ellendorfs einer Anstellung im preußischen Staatsdienst, 1838
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung
- Hinweis auf die schriftstellerische Tätigkeit des J. Ellendorf bei der Staatszeitung, 1839
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung zum Druck der Dissertation und zur Herausgabe der Habilitations-Schrift, 1840
- Hinweis auf die Promotion zum Doktor juris und die Habilitation als Lehrer des kanonischen Rechts an der Universität Berlin, 1841
- Beantragung der Erteilung einer Dispensation der Juristischen Fakultät der Universität Berlin zur Promotion als Doktor beider Rechte, dabei Bemerkungen der Juristischen Fakultät der Universität Berlin, 1841, Ablehnung des Gesuchs, 1842
- Diplom für die Würde eines Doktors utriusque juris der Universität Göttingen von J. Ellendorf, 1842 [fest eingebunden, nicht reprofähig]
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für F. Ellendorf zur Fortführung seines Studiums der Medizin, 1842
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine Anstellung im preußischen Dienst, 1842
- Ellendorf, Die Verhandlungen der Württembergischen Kammer der Abgeordneten über die Angelegenheiten der katholischen Kirche Württembergs. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 115tes bis 119tes Blatt (1842)
- Ellendorf, Über den deutschen Zoll-Verein und Österreichs Beitritt zu demselben. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 125tes bis 130tes Blatt (1842)
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine außerordentliche Professur an der Universität Berlin 1842
- Gutachten über die Entwicklung des Studenten F. Ellendorf durch den Rektor und Richter der Universität Berlin
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung zu den Kosten der Promotion von F. Ellendorf, 1843
- Zulassung zur medizinischen Promotionsprüfung für F. Ellendorf, 1843
- Ellendorf, Zeit-Betrachtungen. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 44stes bis 51stes, 89stes bis 93stes Blatt (1843)
- Johann Otto Ellendorf, Über den Frieden unter der Kirche und den Staaten, nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung. In: Literarische Blätter, Nr. 18 (1843)
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für J. Ellendorf zur Herausgabe eines Lehrbuches der kirchlichen Geographie und eines kirchlichen geographischen Atlanten, 1843
- Habilitation von J. Ellendorf als Privatdozent für das Fach der Geschichte an der Universität Berlin, 1843
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine außerordentliche Professur an der Universität Berlin 1843
- Hinweis auf den Tod J. Ellendorfs und Bewilligung einer Pension für die Witwe, geb. Tübben, Erziehungsgelder für 3 Kinder und eine finanzielle Unterstützung für einen Umzug von Berlin nach Münster, 1843 und einer fortlaufenden Unterstützung für die Witwe und die 3 Kinder, 1844
- Bewilligung einer Unterstützung für den Sekretär des Provinzialschulkollegiums Münster, Tübben, zur Unterhaltung seiner geisteskranken Tochter, der Witwe Ellendorf und zur Erziehung seiner Ekelkinder, 1847-1864.
- Herausgabe einer Beleuchtung der berüchtigten Beiträge zur Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts durch den Buchhändler und Verleger [G.D.] Bädeker in Essen, 1836
- Gutachten über das Manuskript durch Dr. [Johann Heinrich] Schmedding
- Ablehnung der Genehmigung zur Herausgabe der Schrift"Der Katholizismus in Preußen oder Widerlegung der Beiträge zur Kirchengeschichte des neunzehnten Jahrhunderts"im Ausland, 1837
- Herausgabe der Schrift Die Katholische Kirche Preußens als Antwort auf die Beiträge zur Kirchengeschichte das 19ten Jahrhunderts, verlegt bei der Hofbuchdruckerei in Rudolfstadt, 1837
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Der heilige Bernhard von Clairvaux und die Hierarchie seiner Zeit; Der Erzbischof von Cöln und die preußische Staatsregierung; Kritik der Flugschrift"Beleuchtung der Broschüre"die Wahrheit der Hermes'schen Sache"von einem Priester der Erzdiözese Cöln; Beurteilung der römischen Staatsschrift und der Allocution; Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury; Die Moral und Politik der Jesuiten [, nach den Schriften der vorzüglichsten theologischen Autoren dieses Ordens]
- Ablehnung einer Unterstützung für die Promotion J. Ellendorfs, 1838 und 1840
- Hinweis auf den Wunsch J. Ellendorfs einer Anstellung im preußischen Staatsdienst, 1838
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung
- Hinweis auf die schriftstellerische Tätigkeit des J. Ellendorf bei der Staatszeitung, 1839
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung zum Druck der Dissertation und zur Herausgabe der Habilitations-Schrift, 1840
- Hinweis auf die Promotion zum Doktor juris und die Habilitation als Lehrer des kanonischen Rechts an der Universität Berlin, 1841
- Beantragung der Erteilung einer Dispensation der Juristischen Fakultät der Universität Berlin zur Promotion als Doktor beider Rechte, dabei Bemerkungen der Juristischen Fakultät der Universität Berlin, 1841, Ablehnung des Gesuchs, 1842
- Diplom für die Würde eines Doktors utriusque juris der Universität Göttingen von J. Ellendorf, 1842 [fest eingebunden, nicht reprofähig]
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für F. Ellendorf zur Fortführung seines Studiums der Medizin, 1842
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine Anstellung im preußischen Dienst, 1842
- Ellendorf, Die Verhandlungen der Württembergischen Kammer der Abgeordneten über die Angelegenheiten der katholischen Kirche Württembergs. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 115tes bis 119tes Blatt (1842)
- Ellendorf, Über den deutschen Zoll-Verein und Österreichs Beitritt zu demselben. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 125tes bis 130tes Blatt (1842)
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine außerordentliche Professur an der Universität Berlin 1842
- Gutachten über die Entwicklung des Studenten F. Ellendorf durch den Rektor und Richter der Universität Berlin
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung zu den Kosten der Promotion von F. Ellendorf, 1843
- Zulassung zur medizinischen Promotionsprüfung für F. Ellendorf, 1843
- Ellendorf, Zeit-Betrachtungen. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz, 44stes bis 51stes, 89stes bis 93stes Blatt (1843)
- Johann Otto Ellendorf, Über den Frieden unter der Kirche und den Staaten, nebst Bemerkungen über die bekannte Berliner Darlegung. In: Literarische Blätter, Nr. 18 (1843)
- Bewilligung einer finanziellen Unterstützung für J. Ellendorf zur Herausgabe eines Lehrbuches der kirchlichen Geographie und eines kirchlichen geographischen Atlanten, 1843
- Habilitation von J. Ellendorf als Privatdozent für das Fach der Geschichte an der Universität Berlin, 1843
- Beantragung des J. Ellendorf auf eine außerordentliche Professur an der Universität Berlin 1843
- Hinweis auf den Tod J. Ellendorfs und Bewilligung einer Pension für die Witwe, geb. Tübben, Erziehungsgelder für 3 Kinder und eine finanzielle Unterstützung für einen Umzug von Berlin nach Münster, 1843 und einer fortlaufenden Unterstützung für die Witwe und die 3 Kinder, 1844
- Bewilligung einer Unterstützung für den Sekretär des Provinzialschulkollegiums Münster, Tübben, zur Unterhaltung seiner geisteskranken Tochter, der Witwe Ellendorf und zur Erziehung seiner Ekelkinder, 1847-1864.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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