Kläger: Carl Friedrich von Wittorf zu Lüdersburg, Beklagter: Franz Barthold von Schack zu Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Henrich Dietz, Dr. Johann Ludwig Pfeiffer, Streitgegenstand: Streit um den Arrest und Einkünfte des Carl Friedrich von Wittorf wegen einer bisher nicht gezahlten Konventionalstrafe aus dem Vertrag über den Verkauf des Lehnsgutes Müssen durch Franz Barthold von Schack an Carl Friedrich von Wittorf
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Kläger: Carl Friedrich von Wittorf zu Lüdersburg, Beklagter: Franz Barthold von Schack zu Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Henrich Dietz, Dr. Johann Ludwig Pfeiffer, Streitgegenstand: Streit um den Arrest und Einkünfte des Carl Friedrich von Wittorf wegen einer bisher nicht gezahlten Konventionalstrafe aus dem Vertrag über den Verkauf des Lehnsgutes Müssen durch Franz Barthold von Schack an Carl Friedrich von Wittorf
LASH, Abt. 390 Nr. 515
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1714-1724
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1714-1721, RKG 1722-1723 (1722-1724); Auszug aus einem Erbvergleich in der Familie Schack 1679 u. a. über das Gut Müssen (Q 35); Auszug aus einem Erbvertrag in der Familie Wittorf 1704 (Acta priora, Nr. 101, Beilage); Vorvertrag und endgültiger Vertrag über den Verkauf des Gutes Müssen 1714 (Q 6-7); Zustimmungserklärung des Franz Joachim von Schack zu Kopenhagen 1718 zum Verkauf des Gutes (Q 17); Zeugenaussagen des Landrats Georg Wilhelm von Wittorf und des kurbraunschweigischen Hofgerichtsassessors von Ramdohr 1722 (Q 24, 26); Auszug aus dem Landtagsprotokoll 1722 (nach Q 35, Beilage Nr. 3); Schadens- und Prozesskostenrechnungen der Parteien 1714-1722 (nach Q 35, Beilage A; Acta priora, Nr. 13, Beilage C; Nr. 41, Nr. 50, Beilagen); Gutachten der Juristen-Fakultät Rinteln 1719 und Rostock 1721 (Acta priora, Nr. 90, 133)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ