Ritter Friedrich Herter von Dusslingen (Tusselingen) und sein Bruder Diemo (Dieme), Johannes von Hailfingen (Halvingen), Kirchherr zu Tailfingen (Talvingen), und dessen Bruder Anselm, des verstorbenen Ritters Hug von Hailfingen (Halvingen) Söhne, verzichten auf ihre Rechte auf die von Ritter Burkhard von Ehingen und seinem Bruder Reinhard an das Kloster Bebenhausen um 120 Pfund Heller - 1336 April 16. - verkauften Güter, Leute und Gerechtsame zu Reusten (Rüsten) und in dessen Bann, welche seit 1333 Sonntag vor Bartholomäi (August 21.) von dem Junker Heinrich [II.] von Eberstein zu Lehen getragen, bis dieser auf seine Lehensherrlichkeit zu Gunsten des Klosters verzichtet.
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Ritter Friedrich Herter von Dusslingen (Tusselingen) und sein Bruder Diemo (Dieme), Johannes von Hailfingen (Halvingen), Kirchherr zu Tailfingen (Talvingen), und dessen Bruder Anselm, des verstorbenen Ritters Hug von Hailfingen (Halvingen) Söhne, verzichten auf ihre Rechte auf die von Ritter Burkhard von Ehingen und seinem Bruder Reinhard an das Kloster Bebenhausen um 120 Pfund Heller - 1336 April 16. - verkauften Güter, Leute und Gerechtsame zu Reusten (Rüsten) und in dessen Bann, welche seit 1333 Sonntag vor Bartholomäi (August 21.) von dem Junker Heinrich [II.] von Eberstein zu Lehen getragen, bis dieser auf seine Lehensherrlichkeit zu Gunsten des Klosters verzichtet.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1846
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Reusten
1337 März 14 (Fritag nach sant Gregorien tag Indictione quinta)
17,2 x 25,69 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Herter, Friedrich, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Herter, Diemo, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Hailfingen, Johannes von (Halvingen); Hailfingen, Anselm von (Halvingen)
Siegler: Herter, Friedrich, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Herter, Diemo, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Hailfingen, Johannes von (Halvingen); Hailfingen, Anselm von (Halvingen)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel anhängend
Vermerke: Pressel aus gebrauchtem, beschriftetem Pergament
Siegler: Herter, Friedrich, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Herter, Diemo, von Dusslingen; Ritter (Tusselingen); Hailfingen, Johannes von (Halvingen); Hailfingen, Anselm von (Halvingen)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel anhängend
Vermerke: Pressel aus gebrauchtem, beschriftetem Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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