Fürststift Kempten, Acta Civitatica (Bestand)
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Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Staatsarchiv Augsburg (Archivtektonik) >> I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) >> A. Geistliche Reichsstände >> 2.) Fürststift Kempten
1329-1799
Vorwort: Aus einem dem Band FÜRSTSTIFT KEMPTEN/NA, LIT. 1403 (künftig: FÜRSTSTIFT KEMPTEN, REGIERUNG B 152) beigelegten, auf den 1. Juni 1793 datierten "Vorbericht" des Hofrats Renz geht hervor, daß es bei der fürststiftischen Regierung ein "Reichsstadt-kemptisches Referat" gab, das Renz selbst betreute.
Nach einem Eintrag in Band VIII des Repertoriums des Stiftsarchivs Kempten von ca. 1767 (S. 511) lagen zwar die die Beziehungen des Fürststifts zur Reichsstadt Kempten betreffenden Urkunden im Archiv, nicht aber die "andere acta", die im "Canzleynebenzimmer" aufgestellt seien.
Aus diesen Hinweisen sowie aus der Existenz der unter Nr. 1 und den Nrr. 202-209 verzeichneten Repertorien des vorliegenden Bestandes muss gefolgert werden, daß es im Fürststift Kempten eine beim genannten Referat der Regierung angesiedelte Sonderregistratur für die die Beziehungen zur Reichsstadt Kempten betreffenden Unterlagen gab. Für diese war nach vielfältigen Hinweisen, insbesondere im Archivrepertorium von ca. 1767, der Name Acta Civitatica geläufig.
Mit Ausnahme der Nachträge und Anhänge sind alle Teile dieser Registratur einheitlich gebunden und mit einer siebenmal durchlaufenden Literierung von A bis SSSSSSS signiert. Dieselbe Art der Bindung, jedoch ohne Signatur, weisen die zum vorliegenden Bestand (Nrr. 177-186) gehörigen stadt-kemptischen Kontraktenprotokolle auf. Diese sind offenbar, ebenso wie die Urbare und Rechnungen städtischer Wohltätigkeitsstiftungen (Nrr. 140-163) und einige andere Bände (Nrr. 17, 18, 72, 132, 135-138) während des Dreißigjährigen Krieges aus reichsstädtischem in stiftischen Besitz gelangt.
Die ursprüngliche Ordnung der literierten Serie wurde beibehalten. Nachweislich der Acta Civitatica-Registratur zugehörige Nachträge und Ergänzungen sind am Ende angehängt. Vom ursprünglichen Bestand fehlen heute die Bände DD, CCC und EEEE.
Dr. Gerhard Immler, März 1997
Nach einem Eintrag in Band VIII des Repertoriums des Stiftsarchivs Kempten von ca. 1767 (S. 511) lagen zwar die die Beziehungen des Fürststifts zur Reichsstadt Kempten betreffenden Urkunden im Archiv, nicht aber die "andere acta", die im "Canzleynebenzimmer" aufgestellt seien.
Aus diesen Hinweisen sowie aus der Existenz der unter Nr. 1 und den Nrr. 202-209 verzeichneten Repertorien des vorliegenden Bestandes muss gefolgert werden, daß es im Fürststift Kempten eine beim genannten Referat der Regierung angesiedelte Sonderregistratur für die die Beziehungen zur Reichsstadt Kempten betreffenden Unterlagen gab. Für diese war nach vielfältigen Hinweisen, insbesondere im Archivrepertorium von ca. 1767, der Name Acta Civitatica geläufig.
Mit Ausnahme der Nachträge und Anhänge sind alle Teile dieser Registratur einheitlich gebunden und mit einer siebenmal durchlaufenden Literierung von A bis SSSSSSS signiert. Dieselbe Art der Bindung, jedoch ohne Signatur, weisen die zum vorliegenden Bestand (Nrr. 177-186) gehörigen stadt-kemptischen Kontraktenprotokolle auf. Diese sind offenbar, ebenso wie die Urbare und Rechnungen städtischer Wohltätigkeitsstiftungen (Nrr. 140-163) und einige andere Bände (Nrr. 17, 18, 72, 132, 135-138) während des Dreißigjährigen Krieges aus reichsstädtischem in stiftischen Besitz gelangt.
Die ursprüngliche Ordnung der literierten Serie wurde beibehalten. Nachweislich der Acta Civitatica-Registratur zugehörige Nachträge und Ergänzungen sind am Ende angehängt. Vom ursprünglichen Bestand fehlen heute die Bände DD, CCC und EEEE.
Dr. Gerhard Immler, März 1997
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
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Amtsbücher, Register und Grundbücher
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29.04.2025, 13:24 MESZ