Kehr, Paul Fridolin (Bestand)
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VI. HA, Nl Kehr, P. F.
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Laufzeit: 1860 - 1944
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1860 - 1944
Lebenslauf
Paul Fridolin Kehr wurde am 28. Dez. 1860 in Waltershausen geboren. Er besuchte die Gymnasien Gotha und Halberstadt und studierte an den Universitäten Göttingen und München. Er habilitierte sich 1889 und wurde 1893 a. o. Prof. für mittelalterliche Geschichte in Marburg. Ab 1895 lehrte er an der Universität in Göttingen. 1903 übernahm er als Direktor die Leitung des Preuß. Hist. Instituts in Rom. 1915 wurde er Generaldirektor der preußischen Staatsarchive. Er trat im Oktober 1929 in den Ruhestand und starb am 10. November 1944.
Kehrs Lebenswerk sind die Regesta pontificum Romanorum (1906 ff.). Seine wichtigsten anderen Werke sind: Päpstliche Urkunden und Regesten aus den Jahren 1353-1378 (m.G.Schmidt, 1889), die Urkunden Ottos III. (1890); das Urkundenbuch des Hochstifts Merseburg (1900) und die Papsturkunden in Spanien (1925 ff.).
Kehr war Korrespondierendes Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1932 wurde ihm der Pour le mérite Friedensklasse verliehen.
Vorbemerkungen
Bei der Revision der wenig intensiv verzeichneten Korrespondenz im Sommer 1992 und Juni/Juli 1993 wurde festgestellt, dass die ursprüngliche Ordnung durch häufige Benutzung weitestgehend zerstört worden ist. Der Bearbeiter hatte die Briefe zunächst kaufmännisch abgelegt. Eine Foliierung war unterblieben. Sie wurde erst im Laufe der Benutzung vorgenommen und fixiert nun den durcheinander geratenen Zustand.
Da keine Zeit für eine Neubearbeitung zur Verfügung stand, wurde nur die alphabetische Reihung der Briefe - allerdings buchmäßig - wiederhergestellt, wobei nicht erfasste Briefe nachgetragen wurden.
Innerhalb der einzelnen Namen musste die chronologische Ordnung leider unterbleiben, vor allem deshalb, weil anhand der Blattzählung etwaige Verluste erkennbar werden.
Irrtümlich in den Nachlass geratene Briefe an Friedrich Althoff wurden entnommen und in VI. HA, Nachlass Althoff eingeordnet. Es handelt sich dabei um folgende Briefe aus Nr. 25:
- Nadbyl, Universitätsrektor in Breslau, und Frau
- Nägele, Peter
- Nagel, Prof. Dr. W.
- Natebus, C.
Das ursprüngliche Findbuch wurde von dem wissenschaftlichen Hilfsarbeiter Dr. Ernst Schubert im Sommer 1952 angefertigt.
Im Nachlass Kehr sind einige Druckschriften (u.a. Nr. 175 und 179) vorhanden, die eventuell zum Familienarchiv von Olshausen gehören.
Im Jahr 2011 wurden die Nr. 200-210 von S. Rose aus Ungeordnetem gebildet.
Der Nachlass wurde im Jahr 2015 magazintechnisch bearbeitet und dabei der Einfachheit halber nach laufenden Nummern umsigniert.
Die Manuskripte Gustav Schmollers, die als Nr. 117-150 im Nachlass vorhanden waren, sind im Februar 2018 provenienzgerecht an den Nachlass Schmoller als VI. HA Nl Schmoller Nr. 421-454 angegliedert worden.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kehr, P. F.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1860 - 1944
Lebenslauf
Paul Fridolin Kehr wurde am 28. Dez. 1860 in Waltershausen geboren. Er besuchte die Gymnasien Gotha und Halberstadt und studierte an den Universitäten Göttingen und München. Er habilitierte sich 1889 und wurde 1893 a. o. Prof. für mittelalterliche Geschichte in Marburg. Ab 1895 lehrte er an der Universität in Göttingen. 1903 übernahm er als Direktor die Leitung des Preuß. Hist. Instituts in Rom. 1915 wurde er Generaldirektor der preußischen Staatsarchive. Er trat im Oktober 1929 in den Ruhestand und starb am 10. November 1944.
Kehrs Lebenswerk sind die Regesta pontificum Romanorum (1906 ff.). Seine wichtigsten anderen Werke sind: Päpstliche Urkunden und Regesten aus den Jahren 1353-1378 (m.G.Schmidt, 1889), die Urkunden Ottos III. (1890); das Urkundenbuch des Hochstifts Merseburg (1900) und die Papsturkunden in Spanien (1925 ff.).
Kehr war Korrespondierendes Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1932 wurde ihm der Pour le mérite Friedensklasse verliehen.
Vorbemerkungen
Bei der Revision der wenig intensiv verzeichneten Korrespondenz im Sommer 1992 und Juni/Juli 1993 wurde festgestellt, dass die ursprüngliche Ordnung durch häufige Benutzung weitestgehend zerstört worden ist. Der Bearbeiter hatte die Briefe zunächst kaufmännisch abgelegt. Eine Foliierung war unterblieben. Sie wurde erst im Laufe der Benutzung vorgenommen und fixiert nun den durcheinander geratenen Zustand.
Da keine Zeit für eine Neubearbeitung zur Verfügung stand, wurde nur die alphabetische Reihung der Briefe - allerdings buchmäßig - wiederhergestellt, wobei nicht erfasste Briefe nachgetragen wurden.
Innerhalb der einzelnen Namen musste die chronologische Ordnung leider unterbleiben, vor allem deshalb, weil anhand der Blattzählung etwaige Verluste erkennbar werden.
Irrtümlich in den Nachlass geratene Briefe an Friedrich Althoff wurden entnommen und in VI. HA, Nachlass Althoff eingeordnet. Es handelt sich dabei um folgende Briefe aus Nr. 25:
- Nadbyl, Universitätsrektor in Breslau, und Frau
- Nägele, Peter
- Nagel, Prof. Dr. W.
- Natebus, C.
Das ursprüngliche Findbuch wurde von dem wissenschaftlichen Hilfsarbeiter Dr. Ernst Schubert im Sommer 1952 angefertigt.
Im Nachlass Kehr sind einige Druckschriften (u.a. Nr. 175 und 179) vorhanden, die eventuell zum Familienarchiv von Olshausen gehören.
Im Jahr 2011 wurden die Nr. 200-210 von S. Rose aus Ungeordnetem gebildet.
Der Nachlass wurde im Jahr 2015 magazintechnisch bearbeitet und dabei der Einfachheit halber nach laufenden Nummern umsigniert.
Die Manuskripte Gustav Schmollers, die als Nr. 117-150 im Nachlass vorhanden waren, sind im Februar 2018 provenienzgerecht an den Nachlass Schmoller als VI. HA Nl Schmoller Nr. 421-454 angegliedert worden.
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kehr, P. F.
Umfang: 4,5 lfm (161 VE); Angaben zum Umfang: 5 lfm (161 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ