Die Freien Schillings-Gelder und davon aufgelegte Capitalia betreffend
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Loculus XXV, Paket K
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 17. Frei-Erlassungen
1567-1780
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Ein altes Register der Ihro Hochfürstlichen Gnaden jährlich zukommenden Freien-Schillinge mit fernerer Kundschaft aus Brakel (Brakell), Dringenberg; Gehrden, Siddessen (Syddeßen), Riesel (Rysell), Istorf, Herste (Hersta), Schmechten, Willebadessen (Wilbadeßen), Kleinenberg, Neuenheerse (Neuenherse), Driburg (Drieborch), Sandebeck (Sandebeke), Vynen torpe ufem Hoveberchem, Oeynhausen (Öynhausen), Pommesen [Pömbsen?], Altenheerse (Oldenhierse), 1567; 2) Ein Verzeichnis der Freien-Schillinge zu Dringenberg, Siddessen (Siddeßen), Kühlsen (Külsen), Altenheerse (Alten Heerse), Gehrden (Gerden), Istorf, Schmechten, Alhausen, Reelsen (Reilßen), Pömmesen [Pömbsen?] awensen; 3) Freien-Schillings-Leute von Jürgen Rüthers zu Reelsen (Reisßen) Linie; 4) Verzeichnis der so den Freien-Schilling geben zu Dringenberg, Gerden, Siddessen (Siddeßen), Kühlsen (Külsen), Altenheerse (alten Herse), Schmechten, Alhausen und Reelsen; 5) Copia [eines] Scheins über Cordt Kötters und Marien Heümans Frei-Erlassung vom Freien-Schilling, 10. Dez. 1664; 6) Der Gebrüder und Schwestern Rüthers zu Reelsen Awensen und Pömbsen Erlassung vom Freien-Schilling, 10. Sept. 1668; 7) Originalis Obligatio über 140 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, so Jobst Rosen Richter, Jobst Beinen und Johan Michels, alle zu Großeneder (Großen Eder) lehentlich aufgenommen, 22. Febr. 1685; 8) Originalis Obligatio auf 400 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, welche der Landvogt Ferdinand Dietherich Mathias aufgenommen, 13. Okt. 1691; 9) Originalis Obligatio auf 160 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, so Joducus Becker, Bürger der Stadt Dringenberg, lehentlich aufgenommen, 1. Juli 1694; 10) Originalis Obligatio auf 40 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, so die Dorfschaft Herste (Hersta) aufgenommen, 21. März 1695; 11) Originalis Obligatio auf 50 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, so Raban Dietherich Koppenradt, Bürger und zeitlicher Secretarius zu Peckelsheim (Peckels Heimb) aufgenommen, 20. Dez. 1696; 12) Caspar Bömer hat gegen Acceptierung Freien-Schillings-Capitalien die Schuld (dafür ihm die Heisings-Wiese verhypotheciert gewesen) nachgelassen und cediert, 2. Juni 1710; 13) Nochmalige Cessio des Caspar Bömers, worin die wiedererhaltene Obligationes stückweise benannt sind, 20. Jan. 1711; 14) Originalis Obligatio auf 50 Reichstaler Freien-Schilling-Gelds sprechend, welche Herman Gluntz, Einwohner zu Löwen, aufgenommen [habe], 1. Mai 1720; 15) Des Rent-Meisters Brandt Bericht wegen der Frei-Schillings-Capitalien und davon einkommenden Zinsen, circa Annum 1726; 16) Originalis Obligatio auf 70 Reichstaler Freien-Schillings-Capital sprechend, welche der Jude Abraham Seligman zum Dringenberg aufgenommen [habe], 24. Jan. 1734; 17) Originalis Obligatio auf 50 Reichstaler Freien-Schillings-Capital sprechend, Jobsten Schäfers zu Großeneder (Großen Eder) concernierend, 11. März 1739; 18) Rescriptum Camerae wegen 100 Reichstaler Freien-Schillings-Capital und desfalls zu distrahierenden Heisingschen Schafstalls, 13. Mai 1746; 19) Publicandum wegen distrahierenden Heisingschen Schafstalls in behufs Paderbornischer Hof-Kammer und von derselben praetendierten Freien Schillings-Capital, 14. Juni 1746; 20) Copia Contractus Emptionis Venditionis für Johan Jürgen Peters zum Dringenberg über den Heisingischen Schafstall, worin 100 Reichstaler Freien-Schillings-Capital mit 5 per Cento zu verzinsen stehen geblieben [seien], 1. Aug. 1746; 21) Originalis Obligatio auf 35 Reichstaler Freien-Schillings-Capital und Melchior Micus aus Hampenhausen (Hampen Hausen) sprechend, 3. Febr. 1750; 22) Originalis Obligatio auf 30 Reichstaler Freien-Schillings-Capital und Notarium Fricken zum Dringenberg sprechend, 5. Juni 1750; 23) Frau Prüßen zum Salzkotten verhoffet 30 Reichstaler auf den Freien-Schillings-Geldern lehentlich zu erhalten, 8. März 1751; 24) Original-Obligation auf 30 Reichstaler Freien-Schillings-Geld und Caspar Henckenius zum Dringenberg sprechend, 30. April 1754; 25) Originalis Obligatio auf 30 Reichstaler Freien-Schillings-Geld und Johan Fritz Ruberg, Bürger zum Dringenberg, sprechend, 22. Okt. 1754; 26) Extractus Protocolli Loco Obligationus von Martin Hassen, Bürger zum Dringenberg über 30 Reichstaler Freien-Schillings-Capital, 23. Febr. 1757; 27) Obligatio über 29 Reichstaler Freien-Schillings-Capital sprechend, so Johan Luecken zu Istrup vom Hochfürstlichen Amt Dringenberg empfangen [hat], 7. März 1757; 28) Mandatum Camerale wegen Einführung und Berechnung der Freien-Schillings-Zinsen, 20. Febr. 1764; 29) Extractus Protocolli Magistratus Dringenbergensis in Betreff vom Caspar Henckenig dem Conrad Uhen verkauften Landes, worin 31 Reichstaler und 18 Gulden (g.) Freien-Schillings-Capital haftet, 11. April 1764; 30) Concept [eines] Berichts ad Cameram des Rent-Meisters Siebels in Betreff der vom Hof-Rat Kersting seel. erhobenen Freien-Schillings-Gelder, 20. Juni 1764; 31) Extractus Protocolli Magistraturs Dringenbergensis, die dem Joanni Isfording von Hochfürstlicher Dringenbergischer Renterei geliehenen Freien-Schillings-Gelder ad 14 Reichstaler, 7 Schillinge betreffend, 17. Okt. 1764; 32) Obligatio über 30 Reichstaler Capital Freien-Schillings-Gelder, Johan Conradt Michels zeitigen Dorf-Richter und Eingesessenen zu Großeneder (Großen Eder) betreffend, 17. April 1766; 33) Jürgen Engeman zu Dössel (Dößell) soll zahlen für seine Frei-Erlassung und erhaltenes Meier-Recht 100 Reichstaler, die Louis d`or à 5 Reichstaler gelegt, und so lange die Ablage dieser Gelder nicht geschehen, muss [er] solche mit 4 Reichstalern ad Registrum verzinsen, 13. April 1767; 34) Obligatio über 30 Reichstaler Capital sogenannter Freien-Schillings-Gelder Johan Conrad Michels, Fürstlicher Dorf-Richter und Eingesessener zur Großeneder (großen Eder), betreffend, 3. Mai 1767; 35) Bericht des Richters zu Nieheim wegen 1 1/2 Reichstaler Freien-Schillings-Zinsen, wovon das Capitale bei der Witwe Satzen nun dero Schwiegersohn Stoffell Rintelen zu Nieheim stehet, 29. Nov. 1769; 36) Extractus Protocolli Judicis Nieheimensis das vom entwichenen Stoffell Rintelen zu Nieheim schuldige Fürstliche Freien-Schillings-Capital ad 30 Reichstaler und einjährige Pension ad 1 1/2 Reichstaler betreffend, 21. Jan. 1773; 37) Concept [eines] Berichts, so deshalb ad Cameram abgestattet worden [sei], 10. Febr. 1773; 38) Copia [eines] Antwortschreibens Herrn Hof-Rats Schürman in puncto des Fürstlichen in des Ratione Furti geflüchteten Stoffell Rintelen Behausung haftenden Freien-Schillings-Capital nach welchem das Haus verheüert werden soll, 12. März 1773; 39) Gograf Gaehausen zu Brakel (Brakell) fragt an wegen 30 Reichstaler Freien-Schillings-Capitals, so Jost von Peckelsen, Bürger zu Brakel (Brakell), vorlängst aufgenommen, was für eine Special-Hypotheque zu des Capitalis Sicherheit vormals gesetzt worden [sei], 18. Sept. 1773; 40) Kauf-Contract zwischen Johan Raschen und Bernard Fischer zu Nörde über 3 Morgen (M.) Erblandes, welche für 40 Reichstaler Freien-Schillings-Capital zum Special-Unterpfand gesetzt von Johan Berend Raschen zu Nörde, 12. April 1780
Sachakte
Fehlt: Faszikel Nr. 25.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ
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