Heinrich Herr zu Limpurg, Reichserbschenk und Semperfrei, belehnt als Ältester des Hauses Limpurg den Valtin von Berlichingen zu Dörzbach und Laibach mit folgenden Lehen: dem ganzen Schloß Dörzbach mit Graben und Mauern, wovon 1/2 Sechstel vom Deutschmeister [Reinhard von Neipperg] erkauft wurde, offenes Haus derer von Limpurg, dem ganzen großen und kleinen Zehnten an Wein und Frucht zu Klepsau, dem großen und kleinen Zehnten zu Rengershausen, dem Schloß Laibach samt allen Gülten, Seen, Fischenzen, Gütern, Äckern, Gärten, Wiesen, Zehnten und aller Zugehörung, das Valtin kraft eines vom verstorbenen Schenken Christoph Herr zu Limpurg, Bruder des Ausstellers, erteilten Willebriefs seiner Ehefrau Brigitta von Vellberg angewiesen hat, sowie ein Drittel des großen und kleinen Zehnten zu Altkrautheim soweit die Markung geht, bis an den Burgberg, das Valtin von Berlichingen von Balthasar von Stetten auf Wiederlösung erkauft hat.