Gutsadministration Stein ./. Mathias und Katharina Schachner (Schachtner), Besitzer des Binderanwesens zu Roitham (Gde. Stein a.d. Traun, Lkr. Taunstein), wegen Scharwerksleistungen, z.B. Wiesenausrechen, Heu- und Grumetmahd und deren Einbringung
Vollständigen Titel anzeigen
StAM, Hofmark Stein 225
StAM, Hofmark Stein Hofmark Stein an der Traun
Hofmark Stein an der Traun >> A. Gerichtsherrschaft >> A.7. Zivilprozesse >> A.7.2. Scharwerksforderungen
(1827) 1846-1847
Darin: Leibrechtsbrief von Maximilian Emanuel, Graf von Lösch für Matthias Schachtner, Rimstlsohn aus Ottmering (ev. Ottmaring, Lkr. Vilshofen) und seiner angehenden Ehefrau Katharina Leitner, Hölltalerstochter aus Grassing (?) für das 1/16 Binderanwesen in Roitham vom 9.Februar 1827
Akten
deutsch
Schachner, Matthias und Katharina, Roitham
Leitner Katharina, Hölltalerstocher aus Grassing
Lösch, Max Emanuel von
Roitham (Gde. Stein a.d. Traun, Lkr. Traunstein), Matthias und Katharina Schachner
Roitham, Binderanwesen, Scharwerk
Grassing (?), Leitner, Katharina
Ottmering (?), Matthias Schachner
Scharwerk, Roitham
Binderanwesen, Roitham, Scharwerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:56 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv München (Archivtektonik)
- IV. Nichtstaatliches Archivgut (Tektonik)
- B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion (Tektonik)
- 1.) Adelsarchive (Tektonik)
- Hofmark Stein an der Traun (Bestand)
- A. Gerichtsherrschaft (Gliederung)
- A.7. Zivilprozesse (Gliederung)
- A.7.2. Scharwerksforderungen (Gliederung)