B-C Disc, 204
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1627 - 1631
Enthält: Schuldner: Gertrud von Norden, Witwe des Kramers Friedrich Stapelberg. Haus: Am Markt unterm Bogen, zwischen Häusern des Ratsherrn Wilhelm von Öseden (früher Herman von Öseden) und des Wandschneiders Johan von Öseden. Käufer: Joseph Soon. Gläubiger: Albert Stapelberg, wohnhaft an der Voßstiege gegenüber Hans Lake; Bernhard Neteler; Torwärter Johan zum Busche, Schwager der Schuldnerin; Henrich Knoep in Frankfurt; Anna Hafting gen. Zum Drecke; Ermigard Kruse; Ratsherr Henrich Stüker; die Armen zum Busche, vertreten durch die Provisoren Kaspar Schletbrügge und Melchior Hanekow; Johan Harlin; Kaspar Retting; die Witwe des Peter Hudepoel; Elisabeth von Heiden, Witwe des Landrentmeisters Herman Osthoff; die Witwe des Boldewin Warendorf; Martin Ketteler; Schmied Johan Torner. Anlagen (in Abschrift): 1. 1622 Oktober 11: Vertrag über Hausverkauf. 2. 1607 Oktober 24: Rentverkauf.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 125
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ
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