Vizedekan [senior] Gottfried [von Hildesheim], Thesaurar Johannes [Herzog] und das ganze Kapitel des Andreasstifts verkaufen aus uhren Einkünften aus Gütern in Mittelnkirchen für / Mark bremischen Silbers eine halbe Mark Jährlich zu Petri Cathedra (Februar 22) der Wigburg, genannt Woldiges, einst Dienerin des Priesters Dietrich genannt Dapifer; nach deren Tod sol die halbe Mark für ihr Anniversargedächnis verwendet werden, 6 Pfennige erhält der Kaplan am Kirchspielsaltar und der Vikar des Altars Simon und Judas. Eine Gabe von einem Schilling soll zum Altar gebracht werden und der Glöckner 3 Pfennige erhalten. Die Anteile der Abweenden teilen die vier Priester unter sich, der dienstälteste Priester sorgt für die Verteilung. Ausführung auf Pergament; ein anhängendes Siegel stark beschädigt, restauriert Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 69