Die Knappen Johan van Olden und Frederyk Berger verpfänden für eine Schuld von 10 rheinischen Gulden dem Diderke van Lere ein Pferd, das sie mit Zahlung ader täglichen Futterkosten zu 14 Schwaren (d.h. schwere Pfennige) bis künftige Palmen wiederlösen wollen. Befällt das Pferd ein Gebrechen zwischen Wasser und Krippe an Leben oder Tod, den Schaden tragen sie. Alles unter der Verpflichtung des Einreitens in eine gemeine Herberge zu Minden. Ghegeven na Godes bod unseß heren 1464 an dem neisten sondaghe vor unser leven vrouwen daghe to leghtmissen. Original auf Pergament mit anhängendem Siegel.