Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz und Bischof Matthias von Speyer bekunden, dass sie Bischof Johann III. von Würzburg, Domdekan Ludwig von [Ebersberg gen.] Weyhers, das Domkapitel zu Würzburg, die Domherren Doktor Kilian von Bibra und Doktor Gangolf Dienstmann, den Lizenziaten und Chorherrn zu St. Haug Johann Schimmelpfennig und den Vikar Burkard Repach einerseits und die drei Brüder Heßler - Georg Heßler, Kanzler zu Köln und Johann Heßler, beide Domherren zu Köln sowie Niklas Heßler, Chorherr zu Neumünster in Würzburg - und andere ihrer Geschwister sowie ihre Eltern, Hans Heßler d. A. und Agatha andererseits um etliche Streitpunkte gütlich vertragen haben. Streitpunkte und Entscheide betreffen u. a. die Klage gegen Niklas Heßler und seine geistlichen Lehen, ein Urteil gegen Johann Heßler und Prozesse um die Propstei zu Neumünster, geistliche Lehen von Johann Heßler, eine auf der Propstei reservierte Gülte für Johann von Flachslanden, Domdekan zu Basel, Rechnungslegung, Inkorporation von Pfarrkirchen und Nutzung der Gefälle, Verzicht auf Prozesskosten und Forderungen, Exemption von Georg und Johann Heßler auf den Stiften Haug und Neumünster, anhängige Verfahren und Appellationen an den Papst, Widerrufung dort errungener Privilegien, den päpstlichen Bann, weltliche und geistliche Lehen, Geldforderungen und Gefälle, alles unter Nennung zahlreicher weiterer in die Angelegenheiten involvierter Geistlicher und Bevollmächtigter, die zu Verhandlungen zu Heidelberg zusammengetroffen waren.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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