Korrespondenz der Rot- und Glockengießerinnung
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E 5/56 Nr. 35
E 5/56 Rotschmiede, Rotgießer
Rotschmiede, Rotgießer
1902 - 1936
Enthält u.a.:
Schriftverkehr aus der Amtszeit des Obermeisters Felix Ammon; es besteht werder eine chronologische, noch thematische Ordnung.
- Korrespondenz mit staatlichen und kommunalen Behörden in diversen Angelegenheiten, z.B. mit der Industrie- und Handelskammer Nürnberg, der Handwerkskammer für Mittelfranken, der Stadt Nürnberg, der Städtischen Sparkasse Nürnberg etc., ca. 1902 - 1936.
- Besuch des Prinzregenten Ludwig in Nürnberg am 28. Jun.
- Kriegswirtschaft während des 1. Weltkriegs, z.B. Kriegsanleihen und Lieferungen für die Marine; Rationierung von Metallen, 1914 - 1918.
- handschriftliche Antworten von Lehrlingen auf verschiedene Prüfungsfragen, ca. 1920.
- Korrespondenz mit dem Finanzamt, dem Reichsfinanzministerium und dem Hansa-Bund für Gewerbe, Handel und Industrie betr. die Luxussteuer auf Glocken, 1920.
- Beitrag des Glockengießerhandwerks zu einem neuen Burgmuseum durch Bereitstellung von Exponaten, 1930.
- Satzungsänderung der Rot- und Glockengießerinnung v.a. die Beschlussfähigkeit bei Versammlungen betr., 1930 - 1932.
- wirtschaftliche Lage des Handwerks während der Weltwirtschaftskrise, z.B. Umfrage der Handwerkskammer über die Lage auf dem Arbeits- und Absatzmarkt sowie die Versorgung mit Rohstoffen; Hinweis auf die Kreditaktion der Bank für deutsche Industrieobligationen; Gründung eines Reichsverbandes des Gießerhandwerks zur Interessenwahrung, 1931/32.
- Bemühungen um die Senkung der Einkommensteuerrichtsätze, 1932/33.
- Neuausrichtung und Gleichschaltung des Handwerks nach 1933, z.B. Anweisung des Reichshandwerksführers Georg Wilhelm Schmidt betr. die feierliche Gestaltung der Lossprechung der Lehrlinge; Bericht über die erfolgreiche Durchführung eines Fackelzuges sämtlicher Innungen in Nürnberg am 23. Mär. 1934 sowie die Notwendigkeit, alle Versuche zu unterbinden, jüdische Lehrlinge in Nürnberger Betrieben unterzubringen; Teilnahme an einem Gottesdienst mit Fahnenweihe und einem kostümierten Umzug im Rahmen des Kampfbundes des Gewerblichen Mittelstandes, die Hakenkreuzfahne ist bereits bestellt, 1933; Mobilisierung zur Teilnahme an der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. Nov. 1933.
- Korrespondenz mit der Handwerkskammer für Mittelfranken wegen der Beschwerde des Hans Volk gegen die Zugehörigkeit zur Mechanikerzwangsinnung gem. Stadtratsbeschluss nach Übernahme der Firma Paul Reinfrank, die v.a. Armaturen wie Gas- und Wasserhähne herstellte, 1933/34.
- Werbung der Glockengießer-Schule der Glockengießerei von Heinrich Humpert in Brilon (Westfalen) für Kurse und Schulungsmaterial; dabei ein bebilderter Prospekt mit Fotos vom Glockengießen, 1930/31.
- Werbung und Angebote verschiedener Firmen, z.B. für Vereinsabzeichen, Kupferstiche etc.
- einige Todesanzeigen, Kondolenz- und Dankbriefe.
- Korrespondenz mit Firmen und Vereinen, z.B. dem Verband Deutscher Glockengießereien e.V., dem Verband Deutscher Diamant-Werkzeug-Fabrikanten und Händler e.V., oder der Metallwarenfabrik Reitz & Co. in Rönsahl (Westfalen).
Schriftverkehr aus der Amtszeit des Obermeisters Felix Ammon; es besteht werder eine chronologische, noch thematische Ordnung.
- Korrespondenz mit staatlichen und kommunalen Behörden in diversen Angelegenheiten, z.B. mit der Industrie- und Handelskammer Nürnberg, der Handwerkskammer für Mittelfranken, der Stadt Nürnberg, der Städtischen Sparkasse Nürnberg etc., ca. 1902 - 1936.
- Besuch des Prinzregenten Ludwig in Nürnberg am 28. Jun.
- Kriegswirtschaft während des 1. Weltkriegs, z.B. Kriegsanleihen und Lieferungen für die Marine; Rationierung von Metallen, 1914 - 1918.
- handschriftliche Antworten von Lehrlingen auf verschiedene Prüfungsfragen, ca. 1920.
- Korrespondenz mit dem Finanzamt, dem Reichsfinanzministerium und dem Hansa-Bund für Gewerbe, Handel und Industrie betr. die Luxussteuer auf Glocken, 1920.
- Beitrag des Glockengießerhandwerks zu einem neuen Burgmuseum durch Bereitstellung von Exponaten, 1930.
- Satzungsänderung der Rot- und Glockengießerinnung v.a. die Beschlussfähigkeit bei Versammlungen betr., 1930 - 1932.
- wirtschaftliche Lage des Handwerks während der Weltwirtschaftskrise, z.B. Umfrage der Handwerkskammer über die Lage auf dem Arbeits- und Absatzmarkt sowie die Versorgung mit Rohstoffen; Hinweis auf die Kreditaktion der Bank für deutsche Industrieobligationen; Gründung eines Reichsverbandes des Gießerhandwerks zur Interessenwahrung, 1931/32.
- Bemühungen um die Senkung der Einkommensteuerrichtsätze, 1932/33.
- Neuausrichtung und Gleichschaltung des Handwerks nach 1933, z.B. Anweisung des Reichshandwerksführers Georg Wilhelm Schmidt betr. die feierliche Gestaltung der Lossprechung der Lehrlinge; Bericht über die erfolgreiche Durchführung eines Fackelzuges sämtlicher Innungen in Nürnberg am 23. Mär. 1934 sowie die Notwendigkeit, alle Versuche zu unterbinden, jüdische Lehrlinge in Nürnberger Betrieben unterzubringen; Teilnahme an einem Gottesdienst mit Fahnenweihe und einem kostümierten Umzug im Rahmen des Kampfbundes des Gewerblichen Mittelstandes, die Hakenkreuzfahne ist bereits bestellt, 1933; Mobilisierung zur Teilnahme an der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. Nov. 1933.
- Korrespondenz mit der Handwerkskammer für Mittelfranken wegen der Beschwerde des Hans Volk gegen die Zugehörigkeit zur Mechanikerzwangsinnung gem. Stadtratsbeschluss nach Übernahme der Firma Paul Reinfrank, die v.a. Armaturen wie Gas- und Wasserhähne herstellte, 1933/34.
- Werbung der Glockengießer-Schule der Glockengießerei von Heinrich Humpert in Brilon (Westfalen) für Kurse und Schulungsmaterial; dabei ein bebilderter Prospekt mit Fotos vom Glockengießen, 1930/31.
- Werbung und Angebote verschiedener Firmen, z.B. für Vereinsabzeichen, Kupferstiche etc.
- einige Todesanzeigen, Kondolenz- und Dankbriefe.
- Korrespondenz mit Firmen und Vereinen, z.B. dem Verband Deutscher Glockengießereien e.V., dem Verband Deutscher Diamant-Werkzeug-Fabrikanten und Händler e.V., oder der Metallwarenfabrik Reitz & Co. in Rönsahl (Westfalen).
Archivale
Indexbegriff Person: Ammon, Felix
Indexbegriff Person: Humpert, Heinrich
Indexbegriff Person: Ludwig, Prinzregent
Indexbegriff Person: Ludwig III. (König Bayern)
Indexbegriff Person: Reinfrank, Paul
Indexbegriff Person: Schmidt, Georg Wilhelm (Reichshandwerksführer)
Indexbegriff Person: Volk, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Korrespondenz
Indexbegriff Person: Humpert, Heinrich
Indexbegriff Person: Ludwig, Prinzregent
Indexbegriff Person: Ludwig III. (König Bayern)
Indexbegriff Person: Reinfrank, Paul
Indexbegriff Person: Schmidt, Georg Wilhelm (Reichshandwerksführer)
Indexbegriff Person: Volk, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Korrespondenz
Brilon
Rotschmiede
Rotgießer
Rotschmiedehandwerk
Rotgießerhandwerk
Mechanikerzwangsinnung
Handwerkskammer für Mittelfranken
Burgmuseum (geplantes)
Prüfungsfragen, Rotschmiedehandwerk
Glockengießerei-Schule, Brilon (Westfalen)
Beschwerde
Obermeister, Rotschmiede
Reichshandwerksführer
Gleichschaltung
Lossprechung
Lehrlinge, Lossprechung
Fackelzug
Kampfbund des Gewerblichen Mittelstandes
Gottesdienst
Fahnenweihe
Umzug
Industrie- und Handelskammer
Handwerkskammer für Mittelfranken
Handwerkskammer
Rot- und Glockengießerinnung
1. Weltkrieg
Kriegswirtschaft
Hakenkreuzfahne
Städtische Sparkasse Nürnberg
Sparkasse
Todesanzeigen
Kondolenzbriefe
Reichstagswahl, 12.11.1933
Volksabstimmung, 12.11.1933
Weltwirtschaftskrise
Kriegsanleihe
Marine
bank für deutsche ind
Umfrage
Rohstoffversorgung
Rationierung
Stadtratsbeschluss
Armaturen
Wasserhähne
Finanzamt
Reichsfinanzministerium
Luxussteuer
Glocken
Hansa-Bund
Einkommensteuer
Einkommensteuerrichtsätze
Reichsverband des Gießerhandwerks
Verband Deutscher Glockengießereien e.V.
Verband Deutscher Diamant-Werkzeug-Fabrikanten und Händler e.V.
Reitz & Co., Metallwarenfabrik, Rönsahl (Westfalen)
Beschlussfähigkeit
Satzungsänderung
Antisemitismus
Werbung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ