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Verhandlungen wegen der Belehnung der Grafschaft Bentheim mit der Grafschaft Hohenlimburg und anderer Hohemlimburgischer Erbschaftssachen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Gräfin Johannetta Elisabeth von Bentheim, geborene Gräfin zu Nassau-Katzenelnbogen mit ihrem Bruder Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar; Verhandlungen wegen des Empfangs des Reichslehns; Androhung von Pfändungen gegen die märkischen eingesessenen Freien in der Grafschaft Hohenlimburg wegen verweigerter Dienste; Kaiserlicher Prozess gegen den Kurfürsten von Brandenburg und dessen Räte in Kleve sowie Beamte in Wetter und Altena wegen rechtlicher Eingriffe in der Grafschaft Hohenlimburg; Abschriften von Schreiben der Generalstaaten der Vereinigten Niederlanden an den Kurfürsten zu Köln; Differenzen der Grafen zu Bentheim mit Kleve; Abschrift eines Mandats Kaiser Ferdinands II. vom 10.06.1620 wegen der Differenzen der Grafen zu Bentheim mit Kleve. Korrespondenten u.a.: Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar, Johannetta Elisabeth Gräfin zu Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt, Drost Johann von der Borch (Altena), Drost Eberhard Bischopinck (Hohenlimburg), Bernhardt von Romberg zu Massen, Rentmeister Wessel Lappenbürg (Limburg), Landdrost Wilhelm von Bayern (Herzogtum Westfalen), J. Scheidmann (Speyer), Wilhelm Ludwig Graf zu Nassau-Dillenburg, Ernst Casimir Graf zu Nassau-Diez, Arnold Jost Graf zu Bentheim, Wilhelm Heinrich Graf zu Bentheim-Steinfurt, Adolf Graf zu Bentheim.
120 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.