Kurfürst Friedrich der Weise und sein Bruder Johann, Herzöge zu Sachsen, belehnen die Brüder Haugold (Hawbolt), Heinrich Hildebrand und Heinrich Abraham von Einsiedel und ihre rechten Leibeslehnserben mit folgenden von ihnen zu Lehn rührenden Gütern als Mannlehn: 1 Stück Holz am Heyerzagel (Hoyerzcagell), darinnen auch ein Wiesenfleck gelegen mit Gericht über Hals und Hand; 1 Stück Holz bei Eschefeld (Eschenfelt) am Teil gelegen, auch mit Gerichten über Hals und Hand, so wie diese ihr Vater Heinrich von Einsiedel zu Lehn hatte, der die Waldstücke dem Bastian von Bresen zu Frohburg lt. Kaufbrief abgekauft hatte, wobei letzterer die Lehn daran aufgelassen hat. Dazu 8 Schock jährlichen Geschosses in und auf dem Dorf Eschefeld, welche ehemals von ihren Vorfahren als Präbende dem St. Georgenstifte auf dem Schloss zu Altenburg gegeben worden waren und von diesem verkauft worden sind. Z.: Räte Balthasar Graf zu Schwarzburg (Swartzburg), Friedrich Thun (Dhun), Hofrichter und Amtmann zu Altenburg; Dr. Johann Biermost, Kanzler; Hans Leymbach, Landrentmeister
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Kurfürst Friedrich der Weise und sein Bruder Johann, Herzöge zu Sachsen, belehnen die Brüder Haugold (Hawbolt), Heinrich Hildebrand und Heinrich Abraham von Einsiedel und ihre rechten Leibeslehnserben mit folgenden von ihnen zu Lehn rührenden Gütern als Mannlehn: 1 Stück Holz am Heyerzagel (Hoyerzcagell), darinnen auch ein Wiesenfleck gelegen mit Gericht über Hals und Hand; 1 Stück Holz bei Eschefeld (Eschenfelt) am Teil gelegen, auch mit Gerichten über Hals und Hand, so wie diese ihr Vater Heinrich von Einsiedel zu Lehn hatte, der die Waldstücke dem Bastian von Bresen zu Frohburg lt. Kaufbrief abgekauft hatte, wobei letzterer die Lehn daran aufgelassen hat. Dazu 8 Schock jährlichen Geschosses in und auf dem Dorf Eschefeld, welche ehemals von ihren Vorfahren als Präbende dem St. Georgenstifte auf dem Schloss zu Altenburg gegeben worden waren und von diesem verkauft worden sind. Z.: Räte Balthasar Graf zu Schwarzburg (Swartzburg), Friedrich Thun (Dhun), Hofrichter und Amtmann zu Altenburg; Dr. Johann Biermost, Kanzler; Hans Leymbach, Landrentmeister
20392 Rittergut Gnandstein, Nr. U 54 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 01 Grundlagen des Ritterguts >> 01.1 Urkunden
24. Februar 1508
Enthält: Ausfertigung
Pergament 473 (-465) x 360 (-358) mm, Umbug 87 mm
Deutsch
Pergament 473 (-465) x 360 (-358) mm, Umbug 87 mm
Deutsch
Haugold von Einsiedel (1462/63 - 1522) und seine zwei Brüder Heinrich Hildebrand u. Heinrich Abraham
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:21 MEZ