Stellvertretender Direktor der Akademie, Senatsmitglied und Lehrer Eduard Daege
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PrAdK I.0390
PrAdK 2.2/103
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 04. Mitglieder >> 04.3. Mitgliederangelegenheiten
1823 - 1886
Enthält: Berufungen, Tätigkeit als Maler und Lehrer, Auszeichnungen, Besoldungsangelegenheiten, Persönliches. Berufungen, Ernennungen: Mitteilung über die Wahl zum Mitglied der Akademie (unterzeichnet von Schadow und Toelken), 15. Sept. 1835 (Bl. 1). Mitteilung über die Wahl zum Mitglied des wissenschaftlichen Kunstvereins, unterzeichnet von Friedrich Tieck und F. Förster, 18. Nov. 1835 (Bl. 2). Schreiben des Kultusministers Altenstein an die Prinzessin [Augusta] mit dem Hinweis, bei Gelegenheit eine Anstellung für Daege an der Akademie zu ermöglichen, 12. Sept. 1837 (Bl. 3). Übertragung der Lehrerstelle der zweiten Zeichenklasse, 8. März 1838 (Bl. 4). Ernennung zum Professor, Patent, 31. März 1840, Glückwunschschreiben des Kultusministeriums, 30. Mai 1840 (Bl. 5-7). Übertragung der Nachfolge von Heinrich Dähling in der Zeichen-und Gips-Klasse, Aug. - Nov. 1850 (Bl. 8-10). Beauftragung mit der Wahrnehmung der Aufgaben des kommissarischer Vizedirektors nach dem Tode von Herbig, 10. Juli 1861 (Bl. 11). Beauftragung mit der Wahrnehmung der Geschäfte des kommissarischen Direktors der Wagenerschen und Nationalgalerie, 22. Nov. 1869 (Bl. 12f.). Schriftwechsel mit dem Direktor der Königlichen Bauakademie, Grund, über die Festlegung des Honorars für die Tätigkeit Daeges als Lehrer für Figurenzeichnen an der Bauakademie; Mitteilung über die Ernennung von Lucae zum neuen Direktor der Bauakademie, Apr. 1873, 1868-1873 (Bl. 14-22). Tätigkeit als Maler: Honorar für den Zeichenunterricht für die Prinzessin Wilhelm [spätere Kaiserin Augusta], 10. Dez. 1835 (Bl. 23f.). Korrespondenz mit dem Generaldirektor der königlichen Museen, Olfers, über die Fertigstellung von Kartons nach Daeges Farbskizzen für die Ausführung der Ritterbilder im Meisterremter zu Marienburg, 6. Sept. 1854; über die Ausführung der Hochmeisterbilder Hermann von Salza und Meinrad von Querfurt, 2. Juli 1855; zur Übersendung von Gedenkmünzen anläßlich der Vermählung der Prinzessin Louise mit dem Prinzen Friedrich Carl (Großherzog von Baden), 17. Apr. 1856, 19. Jan. 1858 (Bl. 23-28). Fertigstellung des Altarbildes der Stadtkirche zu Kyritz, Korrespondenz mit dem Ministerium, mit Stüler, mit dem Magistrat von Kyritz, 1866-1868 (Bl. 29-45). Atelier: Abschrift eines Schreibens von Olfers zur Beschaffung von Atelierräumen für Daege, 31. Jan. 1848 (Bl. 46). Schreiben von Olfers zur Verwaltung der Werkstätten im königlichen Lagerhaus, 22. Juni 1863 (Bl. 47). Schreiben von [Dähling] zur Nutzung von Räumen im Lagerhaus als Atelier, o.J. (Bl. 48). Korrespondenz mit dem Kultusminister über die Herrichtung der Künstler-Werkstätten im dritten Quergebäude des königlichen Lagerhauses als Atelier für Daege, Febr. - Juli 1871 (Bl. 49-52). Auszeichnungen: Patent über die Verleihung des Roten Adler-Ordens vierter Klasse, 18. Jan. 1857 (Bl. 53); Anschreiben der Ordenskommission, 22. Jan., 7. Febr. 1857; Aufstellung seiner bisherigen Tätigkeiten und Auszeichnungen von Hand Daeges (Bl. 54-56). Verleihung des Roten Adler-Ordens dritter Klasse mit der Schleife, 29. Jan. 1863; Anschreiben der Ordenskommission, 2. Mai 1863 (Bl. 57f.). Wahl von Daege zum "wirklichen Mitglied" der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien, 8. Mai 1870 (Bl. 59). Patent über die Verleihung des Königlichen Kronen-Ordens zweiter Klasse anläßlich des Ausscheidens von Daege aus dem Lehramt und der Niederlegung des Vorsitzes im Senat, 17. Sept. 1875; Anschreiben des Kultusministeriums, 13. Okt. 1875 (Bl. 60-63). Besoldungsangelegenheiten, u.a. Aufstellung der verschiedenen Einkünfte, Urlaub, Vertretung von Daege, 1871-1875 (Bl. 64-74). Persönliche Dokumente: Festsetzung der Erbschaftssteuer für den Nachlaß der verstorbenen Ehefrau, Minna Daege geb. Martins, 8. Apr. 1858, 1. Mai 1858 (Bl. 75f.). Dankschreiben der Töchter, Gertrud und Luise Daege, für die Anteilnahme der Kaiserin am Tode ihres ehemaligen Lehrers, Juli 1883 (Bl. 77). Schreiben von Emil Daege an Max Daege über den Verkauf von Werken ihres Vaters; zur damaligen Einschätzung der Werke Daeges, 25. Nov. 1886 (Bl. 78f.). Enth. u.a.: Einladung an Carl Daege zur Teilnahme an einer vom Hofe veranstalteten Kunstausstellung, 13. März 1823 (Bl. 80). Schreiben von John Sartain an Carl Daege über die Mitgliedschaft in der Pennsylvania-Academy of the Fine Arts at Philadelphia, 9. Juli 1863 (Bl. 81).
82 Bl. Microfilm/-fiche: I/390
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Pers-BK Daeg, E-1, Pers-BK Daeg, E-2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ