Nikolaus von Lichtenstein, Kustos des Stifts Aschaffenburg und Inhaber des Präsentationsrechts für den Altar in der Kapelle St. Martin in Aschaffenburg, den derzeit Herr Winmar von Aschaffenburg innehat, beurkundet: Er hat Johann (Hennechin) Schorrer, Konrad Bodde und Gerhard, dem Sohn der Christine (Dyne), 2 Morgen Äcker in der Gemarkung des Dorfes Großwallstadt (Groszen Walstad) zu Erbrecht verliehen. Anlieger sind auf der einen Seite der junge Gerlach und auf der anderen Seite Johann (Henlin) Wikel mit Äckern. Die Beliehenen sollen die Äcker in Weinberge umwandeln. Nach Ablauf von drei Jahren, gerechnet ab dem kommenden 11. November (von sante Martins dag, der nehest komet), soll man die Weinberge unter sie aufteilen und jeder soll dann jährlich 1 Pfennig als Zins in den Hof geben, den der verstorbene Hartmann in der Wich von dem erwähnten Altar innehatte.

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Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg