Hausbesitz Andreasstrasse, Bd. 12: "Canehl" (Nr. 17)
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4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 242
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> V. Gebäude und Friedhof >> 58. Hausbesitz der Ref. Gemeinde
1761-1807
Enthält: 14.07.1761: zwischen dem Haus des ref. Predigers und dem Hause der Jesuiten (St. Andreas-Behausung) befand sich eine 37 Fuß lange Dachrinne oder Kalle aus Blei, die gemeinschaftlich war. Ein darüber entstehender Streit wird beigelegt: Das Wasser vom hinteren Teil des Predigerhauses soll durch die Kalle auf die Andreasstrasse geleitet werden; die Reparatur der Kalle ist Sache des Ref. Konsistoriums zu 3/4, Sache der Jesuiten zu 1/4.- Unterschrieben vom Präses H.B. Hoffman, den Baumeistern Maurenbrecher und Sebes, vom Rektor der S.J. Petr. Friderichs und 2 Zeugen. 1784: wohnt die Witwe Kanehl in dem Exjesuitenhaus (Andreasstrasse), das mit jährlich 8 Albus an die Stiftskirche belastet ist. Das Haus wird meistbietend verkauft und gelangt für 2710 Reichstaler in den Besitz des Registrators Leeten. Aber auf Anordnung der Regierung wird es noch einmal ausgeboten und geht für 2805 Reichstaler an den Kaufmann v. Hees über. 1796: die ref. Gemeinde verpachtet das von ihr angekaufte Exjesuiten Haus an die Eheleute Gelfgießermeister Grahe und Kath. Maria Fernholtz. Lage: Zwischen dem Hause des Predigers Jansen und dem Pelzarbeiter Weber. Pachtdauer 6 Jahre, Miete 96 Reichstaler. 1803; auf 6 Jahre verlängert, Pacht: 115 Reichstaler. 1805: dem Beschluß der ref. Gemeinde zufolge, wonach die gemeindeeigenen Häuser öffentlich verkauft werden sollen, wird im Gasthaus Hoffmann ("Zur guten Frau") auf der Kurzen Strasse das in derselben Strasse gegenüber Pastor Jansen gelegene Haus (Mieter Grahe) mit Ausnahme des Gartens und unter der Bedingung, das Hinterhaus abzubrechen, wobei eine Scheidmauer errichtet werden soll, an den Anstreicher Hallbach verkauft.- (Am 23.08.1803 hatte die Gemeinde die Erlaubnis erhalten, die auf der Kurzen Strasse gelegenen Häuser Nr. 440 und 442 zu verkaufen). 07.1806: Streit um die Mauer zwischen dem Garten des ehemals Kanehl'schen, jetzt Ref. Gemeindehauses und dem Hinterhause des Herrn Reinartz (Grenz- und Fensterrecht).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
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