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Regest: Vor dem Gografen zu Stromberg und Oelde Ludolph Estinghausen erklären am 15. Mai 1636 Hermann Hessling, Berndt Haßlake, Berndt Berchmann, Berndt Dickmann, Johann Byinghoff, Johann Lohaus, Berndt Drees, Heinrich Hettendrup, Berndt Stockfisch, Johann Bernöell, Jakob Welling, Gerdt Unthijdt, Gerdt tho Heermes, Thonies Rameshovel, Berndt Lütke Weppelmann, Johann Wordtmann, Heinrich Ringbecke, Berndt Gröne, Wilbrandt Leeckenbrock, Johann Reitkamp, Hermann Gottenbusch, Claes Eckenbroch, Evert Schlotmann, Johann Horstmann, am 16. Mai Johann Vechtell und Jürgen Kolckmann, am 25. Mai Hermann Mittrup, Rotger Polmann, Heinrich Nopto, Wilbrandt Homann, Cordt Stemmeker, Rotger Wijse, Johann Upperheide, Franz Kerstien, Johann Vogeler, Johann Winkelmann, Heinrich Wever, Johann Vrede, Thonies Voget, Franz Jockhecke, Kaspar Kremer und Gerdt Thole als Pastor, Provisoren und Eingesessene des Kirchspiels Ostenfelde, daß sie zur Zahlung der kaiserlichen Kontributionen nicht mehr in der Lage seien und daß ihnen deswegen die Exekution drohe. Daher haben sie den Frei- und Edelherrn Moritz von Büren gebeten, er möge ihnen die Schatzung von zwei Reichstaler 3 1/2 Schilling, die ihm aus dem verwüsteten Freitags und anderen Erben und Kotten zustehe, erlassen. Nach anfänglichem Zögern habe Moritz von Büren schließlich zugestimmt, daß sie 150 Reichstaler erhalten, womit sie die drückendsten Schulden bezahlen wollen. Die Rückzahlung erfolgt durch höhere Kirchspielsschatzung. Der Gerichtsschreiber unterzeichnet, der Gograf siegelt mit Gogerichtssiegel. Zeugen: Johann Mense, Berthold Stricker, Hermann Kessenbroch, Andreas Weppelmann aus Oelde, Hermann Brockhinke aus Vellern und Backs Heinrich Timmermann aus Clarholz. Verhandelt vor dem Haus Geist.
Stift
Ausfertigung - Pergament 53,3x23,5 cm, anhängendes Siegel von Seidenfäden ab. Unterschriften des Konrad Barcholt, Notar und Gerichtsschreiber, und zwei weitere unleserlich.
Urkunden
Vorl.Nr.: 61
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.