UBT Mh 429: Manuscripta Bibliothecae Academicae Tubingensis
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UAT 167/ Universitätsbibliothek, Verwaltungsakten (I)
Universitätsbibliothek, Verwaltungsakten (I) >> Quellen in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Tübingen (UBT)
1780-1782
Enthält: Erster Handschriftenkatalog der Universitätsbibliothek Tübingen, verfasst vom Unterbibliothekar Jeremias David Reuß (1774-1782); die Handschriften der Artistenfakultät und des Martinianums, die seit 1776 in der Universitätsbibliothek waren, sind von Reuß bereits in den Bestand eingegliedert; erfasst und beschrieben werden 186, später durch geänderte Zählung 216 Stücke; vor den Zugängen aus der Säkularisation bricht der Katalog ab; die stark gekürzte Überarbeitung und Fortsetzung liegt in Mh 546 vor.
Akte
Literatur: Geiger, Karl: Jeremias David Reuß und seine Bibliothek. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 22 (1905), S. 484; Röckelein, Hedwig, Die lateinischen Handschriften der Universitätsbibliothek Tübingen, Teil 1, S. 13, 16-21; Mentzel-Reuters, Arno, Die lateinischen Handschriften der Universitätsbibliothek Tübingen, T. 2, Einleitung; Weigel, Harald: Alte Kataloge im Besitz der Universitätsbibliothek Tübingen, Tübingen 1988, S. 7, 52, 55; Benker, Regine: Die Universitätsbibliothek Tübingen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung des Wirkens von Jeremias David Reuß, Köln 1990, S. 62-63, 74.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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