Bestellung des Pfarrers Andres Sternhals zum Propst von Immichenhain.
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 31, 263
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1401-1500
1480 September 29
Ausf. Perg., Siegel hängt an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ipso die Michahelis archangeli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Katharina von Loberbach, Meisterin, und der Konvent des Stifts Immichenhain haben Andres Sternhals, Pfarrer zu Sebbeterode, als Propst angenommen und ihn auf Lebenszeit mit der Frühmesse ausgestattet und beauftragt. Falls die 'angewanten' Freunde des Stifts, Hans von Lüder, Heinrich von Hackenberg, Henne Schauwfuß und Jorge Gunczelroth, ihn des Pflichtversäumnisses für schuldig befinden, soll er Propstei und Frühmesse verlieren. Die vier Freunde haben das Recht, beim Tode eines von ihnen einen anderen hinzuzuwählen. Kann der Propst wegen Krankheit sein Amt nicht ausüben, soll er zwar die Frühmesse behalten, aber ein 'knecht' soll mit der Führung des Amtes beauftragt werden. Ebenso bleibt ihm die Frühmesse, wenn er gewaltsam abgesetzt wird.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent des Stifts Immichenhain
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Katharina von Loberbach, Meisterin, und der Konvent des Stifts Immichenhain haben Andres Sternhals, Pfarrer zu Sebbeterode, als Propst angenommen und ihn auf Lebenszeit mit der Frühmesse ausgestattet und beauftragt. Falls die 'angewanten' Freunde des Stifts, Hans von Lüder, Heinrich von Hackenberg, Henne Schauwfuß und Jorge Gunczelroth, ihn des Pflichtversäumnisses für schuldig befinden, soll er Propstei und Frühmesse verlieren. Die vier Freunde haben das Recht, beim Tode eines von ihnen einen anderen hinzuzuwählen. Kann der Propst wegen Krankheit sein Amt nicht ausüben, soll er zwar die Frühmesse behalten, aber ein 'knecht' soll mit der Führung des Amtes beauftragt werden. Ebenso bleibt ihm die Frühmesse, wenn er gewaltsam abgesetzt wird.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent des Stifts Immichenhain
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ