Haus Rauschenburg / Urkunden (Bestand)
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U 187u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Haus Rauschenburg
1436-1702
Bestandsgeschichte: Gut, Stadt Olfen (Kreis Coesfeld); um 1400 von Oer, Ende 15. Jh. von Haake-Wulfsberg, 16. Jh. von Ascheberg-Byink, 17. Jh. von Neuhoff, 18. Jh. von Brabeck, zuletzt von Twickel-Havixbeck.
Form und Inhalt: Der vorliegende Bestand wurde mit dem Ankauf des Gutes Rauschenburg im Jahre 1783 durch das münstersche Domkapitel erworben und durch einige domkapitularische Akten bzw. Rechnungen ergänzt (vgl. Domkapitel Münster, Neuere Registratur Nr. 26-28).
Der Bestand enthält Urkunden und Akten der Vorbesitzer, soweit sie für den Besitz wichtig waren, also vornehmlich Kauf- und Erbverträge, Prozesse und Rechnungen.
Über die Vorbesitzer vgl. J. Schwieters, Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen. Münster 1891. Im Bestand lassen sich als Besitzer die Familien von Hake-Wulfsberg, v. d. Marck und v. Neuhoff vom 15.-18. Jahrhundert erkennen. Ergänzenden Nachrichten werden in den Archiven dieser Familien zu suchen sein. 1775 erwarb Rittmeister v. Stockheim das völlig verschuldete Gut, das er 1783 dem Domkapitel in Münster verkaufte, das schon 1756 Teile des Zubehörs erworben hatte. Noch im gleichen Jahr verkaufte das Domkapitel das Gut mit Gewinn weiter an den Domkapitular Werner v. Brabeck. Die Abrechnungen des Domkapitels mit dem Verkäufer (v. Stockheim) und Käufer (v. Brabeck) blieben z. T. bei diesem Bestand.
Im 19. Jahrhundert gelangte das Gut an die Familie von Twickel.
Es ist zu zitieren: Rauschenburg, Urkunden, Datum bzw. Rauscheuburg, Nr.
Münster, September 1979
Sagebiel
Form und Inhalt: Der vorliegende Bestand wurde mit dem Ankauf des Gutes Rauschenburg im Jahre 1783 durch das münstersche Domkapitel erworben und durch einige domkapitularische Akten bzw. Rechnungen ergänzt (vgl. Domkapitel Münster, Neuere Registratur Nr. 26-28).
Der Bestand enthält Urkunden und Akten der Vorbesitzer, soweit sie für den Besitz wichtig waren, also vornehmlich Kauf- und Erbverträge, Prozesse und Rechnungen.
Über die Vorbesitzer vgl. J. Schwieters, Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen. Münster 1891. Im Bestand lassen sich als Besitzer die Familien von Hake-Wulfsberg, v. d. Marck und v. Neuhoff vom 15.-18. Jahrhundert erkennen. Ergänzenden Nachrichten werden in den Archiven dieser Familien zu suchen sein. 1775 erwarb Rittmeister v. Stockheim das völlig verschuldete Gut, das er 1783 dem Domkapitel in Münster verkaufte, das schon 1756 Teile des Zubehörs erworben hatte. Noch im gleichen Jahr verkaufte das Domkapitel das Gut mit Gewinn weiter an den Domkapitular Werner v. Brabeck. Die Abrechnungen des Domkapitels mit dem Verkäufer (v. Stockheim) und Käufer (v. Brabeck) blieben z. T. bei diesem Bestand.
Im 19. Jahrhundert gelangte das Gut an die Familie von Twickel.
Es ist zu zitieren: Rauschenburg, Urkunden, Datum bzw. Rauscheuburg, Nr.
Münster, September 1979
Sagebiel
16 Urkunden.; 16 Urkunden, Findbuch U 187u mit Index.
Bestand
German
Wilhelm Verres, Die Rauschenburg bei Olfen, in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 2 (1977), S. 5-15; Werner Frese, Die Rauschenburg, in: ders. (Hg.), Geschichte der Stadt Olfen, Bielefeld 2011, S. 193-213.
J. Schwieters, Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen. Münster 1891.
J. Schwieters, Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen. Münster 1891.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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