Gf Otto von Waldeck belehnt auf Bitten der Brüder Aleff, Gyse, Herbord und Johann von Brobecke und um der Seligkeit seiner Eltern willen Kloster St. Peter und Antonius in Dalheim am Sintfeld im Stift Paderborn und die Regularkanoniker St. Augustinerordens daselbst anläßlich des Wiederaufbaus des Klosters mit folgenden früher Corvey zustehenden Besitzungen am Sintfeld, die auf der Nordseite der Diemel auf Dalheim zu liegen: mit einem großen Hof zu Hellinchusen, dem dritten Teil des Dorfs Dorpede, mit allen Rechten zu Oddenhusen, mit dem Dyckberg, einem Hof zu Sirexen mit dem Zehnten, der noch Kloster Hardehausen gehört, mit dem Dorf Snefelde und der Bleigrube Schurenberg und Unserliebenfrauenberg, wo der Weg von Kellenchusen nach Kleinenberg verläuft, mit zwei Höfen zu Hattepe mit dem Diek und der Mühle daselbst, mit einem Hof und 5 Hufen Landes zu Dorszele, mit einer Scheune, zwei Kotten und jährlich 6 Maltern Roggen und 3 Maltern Hafer daselbst. Der Urkundenaussteller leistet Währschaft. Siegel des Grafen und der vier Brüder von Brobeck angekündigt. Datum anno Domini 1431 in profesto beati Viti
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Gf Otto von Waldeck belehnt auf Bitten der Brüder Aleff, Gyse, Herbord und Johann von Brobecke und um der Seligkeit seiner Eltern willen Kloster St. Peter und Antonius in Dalheim am Sintfeld im Stift Paderborn und die Regularkanoniker St. Augustinerordens daselbst anläßlich des Wiederaufbaus des Klosters mit folgenden früher Corvey zustehenden Besitzungen am Sintfeld, die auf der Nordseite der Diemel auf Dalheim zu liegen: mit einem großen Hof zu Hellinchusen, dem dritten Teil des Dorfs Dorpede, mit allen Rechten zu Oddenhusen, mit dem Dyckberg, einem Hof zu Sirexen mit dem Zehnten, der noch Kloster Hardehausen gehört, mit dem Dorf Snefelde und der Bleigrube Schurenberg und Unserliebenfrauenberg, wo der Weg von Kellenchusen nach Kleinenberg verläuft, mit zwei Höfen zu Hattepe mit dem Diek und der Mühle daselbst, mit einem Hof und 5 Hufen Landes zu Dorszele, mit einer Scheune, zwei Kotten und jährlich 6 Maltern Roggen und 3 Maltern Hafer daselbst. Der Urkundenaussteller leistet Währschaft. Siegel des Grafen und der vier Brüder von Brobeck angekündigt. Datum anno Domini 1431 in profesto beati Viti
B 602u, 161
B 602u Kloster Dalheim - Urkunden
Kloster Dalheim - Urkunden
1431 Juni 14
Vermerke: Fälschung des 15. Jhs, Pergament, von den fünf an Pergamentpresseln einer zerschnittenen Urkunde hängenden Siegeln nur das des Johann von Brobeck erhalten, beschädigt, das des Gf Otto von Waldeck lose beiliegend. Rückseitig: D XXXV. (16. Jh.). Impheodacio Ottonis comitis de Waldick omnium bonorum Brobechensium pro (?) monasterio in Dailhemum (?) datorum anno m(illesimo) quadringentesimo trigesimo primo. In pixide B 1 (16. Jh.). Abschriften Herzogtum Westfalen LA 606 und 655 (16. Jh.), Msc. II 73 S. 168-171, Msc. VI 94 S. 27-30, Msc. VII 4505 fol. 4v-6, Altertumsverein Münster Msc. 107a fol. 17-18, Fot. 287 S. 92-93, Erzbistumsarchiv Paderborn Acta spec. 116 (blau) fol. 92-96 (17. Jh.), Akad. Bibl. Pad. Pa 130 Bd V fol. 40v (17. Jh.)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Dalheim (Tektonik)
- Kloster Dalheim / Urkunden (Bestand)