Forschungsrat der DDR (Bestand)
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BArch DF 8
call number: DF 8
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Forschung und Technik
1956-1966
Geschichte des Bestandsbildners: Der Forschungsrat der DDR wurde im Aug. 1957 als Beirat für naturwissenschaftlich-technische Forschung gebildet. In ihn wurden führende Vertreter der Forschung berufen, die die Regierung der DDR bei der Planung und Organisation der naturwissenschaftlich-technischen Forschung beraten sollten, Als Arbeitsgremium des Forschungsrates fungierten die 1950 gebildeten Zentralen Arbeitskreise (ZAK) sowie Gruppen, Kommissionen oder Forschungsgemeinschaften. Der Forschungsrat wurde mit dem Beitritt der DDR zur BRD 1990 aufgelöst.
Bearbeitungshinweis: Die Überlieferung liegt in den Beständen DF 4 und DF 8 vor.
Bestandsbeschreibung: Gremium führender Wissenschaftler und Wirtschaftsfunktionäre zur Beratung des MR bei der Planung und Koordinierung naturwiss. und techn. Forschungen; knüpfte an bereits 1951 bzw. 1954 gebildete wiss.-techn. Beiräte und Zentrale Arbeitskreise an und leitete deren Arbeit.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält nur: Unterlagen des Zentralen Arbeitskreises Schweißtechnik
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch DF 8/...
Bearbeitungshinweis: Die Überlieferung liegt in den Beständen DF 4 und DF 8 vor.
Bestandsbeschreibung: Gremium führender Wissenschaftler und Wirtschaftsfunktionäre zur Beratung des MR bei der Planung und Koordinierung naturwiss. und techn. Forschungen; knüpfte an bereits 1951 bzw. 1954 gebildete wiss.-techn. Beiräte und Zentrale Arbeitskreise an und leitete deren Arbeit.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält nur: Unterlagen des Zentralen Arbeitskreises Schweißtechnik
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch DF 8/...
Forschungsrat der DDR, 1957-1990
28 Aufbewahrungseinheiten; 0,7 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: BArch DF 4 Ministerium für Wissenschaft und Technik (Büro des Forschungsrates)
BArch DF 8 Ton (Tonbandprotokolle von Sitzungen des Forschungsrates)
Literatur: Matthias Wagner: Der Forschungsrat der DDR: im Spannungsfeld von Sachkompetenz und Ideologie-Anspruch 1954 - April 1962, Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 1992.
Manfred Rexin: Die Entwicklung der Wissenschaftspolitik in der DDR, in: Wissenschaft und Gesellschaft in der DDR, hrsg. von Peter Christian Ludz, München 1971, S. 78-121.
BArch DF 8 Ton (Tonbandprotokolle von Sitzungen des Forschungsrates)
Literatur: Matthias Wagner: Der Forschungsrat der DDR: im Spannungsfeld von Sachkompetenz und Ideologie-Anspruch 1954 - April 1962, Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 1992.
Manfred Rexin: Die Entwicklung der Wissenschaftspolitik in der DDR, in: Wissenschaft und Gesellschaft in der DDR, hrsg. von Peter Christian Ludz, München 1971, S. 78-121.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ