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NL Richard Knoblach (Bestand)
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Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/137 - Nachlass / Richard Knoblach
2011 übergab Oberstudiendirektor Richard Knoblach (*1927) aus Forchheim dem StadtAN die von ihm verwahrte sog. "Nassauer-Chronik". Die Nassauer" waren ein loser Verbund ehemaliger Klassenkammeraden, die sich im April 1937 im Neuen Gymnasium Nürnberg hinter der Frauentormauer in einer Klasse zusammenfanden. Die reine Knabenklasse bestand aus 48 Jungen, die 1942 zum Kriegsnotdienst eingeteilt wurden. Die aus ursprünglich 10 Bänden (der erste Band ging verloren) bestehende Chronik "Die Nassauer - Geschichte einer Schulklasse" dokumentiert das gesellige Leben der Nassauer. Die Bände enthalten Einträge ab 1958 zu den geselligen Treffen über die Jahrzehnte hinweg und geben einen guten Einblick in diese Zeit. Zu jedem Stammtisch-Termin sowie zu Ausflügen, Ehrungen und Geburtstagsfeiern sind neben dem schriftlichen Eintrag auch Fotografien, Postkarten, diverse Speisekarten etc. enthalten. Aus der Chronik lässt sich auch der berufliche Werdegang der "Nassauer" nachverfolgen.Mitglieder der "Nassauer" waren/sind:Rudolf Arnold, Studiendirektor (* 1926, + 2003)Rudolf Bauer, Forstamtsrat (* 1925, + 1998)August Bernthold, techn. Oberamtsrat (* 1927)Ludwig Brigl, Diplom Ingenieur (* 1927)Dr. Rainer Brombach, Tierarzt (* 1924, + 2004)Helmut Brunner, Vertreter (* 1926, + 1974)Sebastian Fackelmann, Fabrikant (* 1928, + 2003)Dr. Manfred Freigang, Augenarzt (* 1927, + 1997)Dr. Lothar Heiter, Zahnarzt (* 1927, + 1983)Werner Hirsch, evang. Dekan (* 1927, + 2009)Sigmund Hufnagl, Landwirt (* 1926, + 2002)Ludwig Kappelmeyer (* 1924, + 1983)Erasmus Kirschner, Journalist (* 1926)Richard Knoblach, Oberstudiendirektor (* 1927)Dr. Karl Kunze, Oberstudiendirektor (* 1926)Hans Lacher, Einrichtung von wissenschaftlichen Fotolabors (* 1925, + 2005)Gunther Merklein, Sicherheitsbeauftragter (* 1924)Rudolf Meyer, Generalmajor und Befehlshaber im Wehrbereich Süd (* 1924)Theo Otto, Kaufmann (* 1926, + 1989)Dr. Oskar Pfannenmüller, Tierarzt (* 1926)Werner Pfister, Postangestellter (* 1925, + 1992)Gerhard Porsch, evang. Pfarrer (* 1926, + 2010)Dr. Walter Reichert, Vizepräsident am Bayerischen Landessozialgericht München (* 1926, + 1991)Dr. Otto Reiser, Präsident am Bayerischen Arbeitsgericht Nürnberg (* 1926)Ludwig Schmitt, Büroleiter (* 1925, + 1974)Oskar Schmitt, Jesuit (* 1927, + 2003)Josef Spindler, Diplom Ingenieur (* 1927, + 2001)Dietrich Steinbauer, Studiendirektor (* 1926)Adalbert Thurn, Kaufmann (* 1927, + 1997)Dr. Willibald Ulsamer, Studiendirektor (* 1925, + 1992) undHermann Wolfrum, Vertreter (* 1928, + 2009)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.