Instruktionen, Korrespondenz und Relationen der biberachischen Abgesandten auf dem Kreistag des Schwäbischen Kreises in Ulm betr. verschiedene Punkte, z.B. Wahl eines neuen Kreisobristen und Trennung der kath. und ev. Deputationen
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F 8, Nr. 1791
F 8, Nr. 170
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.2. Korrespondenz mit Reichs- und Kreisständen >> 1.2.2. Kreistag
1672/1673
Enthält u.a.:
Abrechnung der Reichsmatrikel im Schwäbischen Kreis des zweiten Halbjahres 1673 (ev. Kreisstände)
Abrechnung der Reichsmatrikel im Schwäbischen Kreis des zweiten Halbjahres 1673 (ev. Kreisstände)
16 Schr. (33 Bl.)
Sachakte
1670 gelang es dem Kaiser nach intensiven Vorbereitungen, die erste Reichsarmatur für sechs Jahre über 30000 Mann zustande zu bringen. Religiöse Differenzen führten jedoch dazu, dass sich 1672 die ev. und kath. Stände im Schwäbischen Kreis trennten und je einzelne Kreismannschaften aufstellten, die in den Kreisfestungen Heilbronn (ev.) und Offenburg (kath.) sowie an der westlichen Kreisgrenze postiert wurden. Immer wieder wurde versucht, die Divergenzen zu beseitigen und den Schwäbischen Kreis zu vereinen. Der Versuch der kaiserlichen Diplomatie, 1673 auf den Kreistagen die Vereinigung der Kreistruppen mit dem kaiserlichen Heer (conjunctio armorum) durchzusetzen, scheiterte. Erst nach der Erklärung des Reichskrieges gegen Frankreich im Mai 1674 waren die kaiserlichen Mahnungen, die Reichsbeschlüsse zu erfüllen, erfolgreicher. Vgl. Dotzauer (wie in Nr. 453), S. 35 und 224f..
Ulm
Heilbronn
Offenburg
Kreistag
Schwäbischer Kreis
Kreisobrist
Reichsmatrikel
Deputation
Kreisstand
Reichsheer
Kreismannschaft
Conjunctio armorum
Reichskrieg
Kreisfestung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:21 MESZ