Philipp Reinheim, Geistlicher des Mainzer Bistums, kaiserlicher Notar, bezeugt, dass vor ihm Gilbrecht Riedesel und der Schreiber Philipp v. Rensd...
Vollständigen Titel anzeigen
687
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 5 1471-1500
1471 April 27, Rödelheim, Schloss
Ausf., Perg., Notariatsinstrument mit Notarszeichen unbesiegelt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Philipp Reinheim, Geistlicher des Mainzer Bistums, kaiserlicher Notar, bezeugt, dass vor ihm Gilbrecht Riedesel und der Schreiber Philipp v. Rensdorf als Bevollmächtigte des Grafen Kuno v. Solms auf der einen Seite, Henne Abel, Schultheiß zu Rödelheim, Kunz, Förster in der Höhe, Heinrich von Neuenhein, auch Förster in der Höhe, Siegfried Hühnervogt, gen. der alte Buseck, und Fritz Scherer von Frankfurt auf der anderen Seite erschienen seien, und dass auf Frage des ersteren durch Weistum der letzteren die Rechte der Rödelheimischen Ganerben gewiesen wurden, aus der Höhe Holz holen zu dürfen. - Zeugen: Konrad Feist, Kaplan zu Rödelheim, Johann Münzenberg, Vikar zu Lich, und Johann Wegemacher, Schreiber und Ingrossator des Notariatsinstruments, Einwohner zu Frankfurt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ