Schulmeister und Verwalter Johann Geißmann in Hirschbach
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E 49/II Nr. 2465
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
14.07.1730 - 20.06.1741
Enthält:
1730 Juli 14: Schreiben des Johann Geißmann, Hirschbach an Hieronymus Wilhelm Ebner, Nürnberg.
Schreiber erfuhr, dass Adressat bald die Herrschaft Hirschbach übernehmen werden. Bewerbung um die Schulmeisterstelle alternativ in Artelshofen oder Hirschbach. Verweis auf die treuen Dienste des Vaters (= Johann Georg Geißmann).
1739 April 29: Schreiben des Pfarrers G(ottfried) Wolf aus Eschenbach an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Bittschrift für den 82-jährigen Georg Baumüller, Hintersassen bei Hans Wolf in Hirschbach, der Unterstützung benötigt.
Nachtrag: Über den Schulmeister in Hirschbach und dessen beständiges Schwelgen soll zur gelegenen Zeit informiert werden (siehe Nr. 2238).
1741 März und nachfolgend stellen sich Fehlbeträge in den Abrechnungen Geißmanns über das Hirschbacher und Hubmersberger Zehntgetreide heraus. Er wird als Verwalter entlassen, darf aber weiterhin als Schulmeister fungieren. Eine Bittschrift Geißmanns vom April d. J. verrät, dass die Verwaltung künftig durch den Verwalter (Johann Leonhard) Behringer, also von Artelshofen aus besorgt werden soll.
Die Bitte Geißmanns, der Pfarrer in Eschenbach möge sich für Geißmann samt Frau und Kindern einsetzen, führte nur zu dem Rat des Pfarrers, Geißmann solle sich nach einer anderen Stelle umsehen.
1741 Juni 20: Schreiben des Johann Geistmann (!) aus Fürth an Sekretär (Lukas) Dorn in Nürnberg.
Schilderung der eigenen Notlage, weswegen Schreiber nach Fürth ziehen musste. Bitte um Hilfe. Ein Antwortschreiben wäre an den Schlossermeister Schmüzberger (= Schmitzberger?) in Fürth zu richten.
1730 Juli 14: Schreiben des Johann Geißmann, Hirschbach an Hieronymus Wilhelm Ebner, Nürnberg.
Schreiber erfuhr, dass Adressat bald die Herrschaft Hirschbach übernehmen werden. Bewerbung um die Schulmeisterstelle alternativ in Artelshofen oder Hirschbach. Verweis auf die treuen Dienste des Vaters (= Johann Georg Geißmann).
1739 April 29: Schreiben des Pfarrers G(ottfried) Wolf aus Eschenbach an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Bittschrift für den 82-jährigen Georg Baumüller, Hintersassen bei Hans Wolf in Hirschbach, der Unterstützung benötigt.
Nachtrag: Über den Schulmeister in Hirschbach und dessen beständiges Schwelgen soll zur gelegenen Zeit informiert werden (siehe Nr. 2238).
1741 März und nachfolgend stellen sich Fehlbeträge in den Abrechnungen Geißmanns über das Hirschbacher und Hubmersberger Zehntgetreide heraus. Er wird als Verwalter entlassen, darf aber weiterhin als Schulmeister fungieren. Eine Bittschrift Geißmanns vom April d. J. verrät, dass die Verwaltung künftig durch den Verwalter (Johann Leonhard) Behringer, also von Artelshofen aus besorgt werden soll.
Die Bitte Geißmanns, der Pfarrer in Eschenbach möge sich für Geißmann samt Frau und Kindern einsetzen, führte nur zu dem Rat des Pfarrers, Geißmann solle sich nach einer anderen Stelle umsehen.
1741 Juni 20: Schreiben des Johann Geistmann (!) aus Fürth an Sekretär (Lukas) Dorn in Nürnberg.
Schilderung der eigenen Notlage, weswegen Schreiber nach Fürth ziehen musste. Bitte um Hilfe. Ein Antwortschreiben wäre an den Schlossermeister Schmüzberger (= Schmitzberger?) in Fürth zu richten.
Archivale
Indexbegriff Person: Baumüller, Georg
Indexbegriff Person: Behringer, Johann Leonhard
Indexbegriff Person: Dorn, Lukas
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Geißmann, Georg
Indexbegriff Person: Geißmann, Georg = Johann Georg
Indexbegriff Person: Geißmann, Johann
Indexbegriff Person: Geißmann, Johann Georg
Indexbegriff Person: Schmitzberger, N (Fürth)
Indexbegriff Person: Wolf, Gottfried
Indexbegriff Person: Wolf, Hans (Hirschbach)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Behringer, Johann Leonhard
Indexbegriff Person: Dorn, Lukas
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Geißmann, Georg
Indexbegriff Person: Geißmann, Georg = Johann Georg
Indexbegriff Person: Geißmann, Johann
Indexbegriff Person: Geißmann, Johann Georg
Indexbegriff Person: Schmitzberger, N (Fürth)
Indexbegriff Person: Wolf, Gottfried
Indexbegriff Person: Wolf, Hans (Hirschbach)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Artelshofen
Eschenbach
Fürth
Hirschbach
Hubmersberg
Bewerbung
Schulmeister, Artelshofen
Schulmeister, Hirschbach
Pfarrer, Eschenbach
Hintersasse
Lebenswandel liederlicher
Abrechnung
Fehlbetrag
Zehntgetreide
Verwalter Hirschbach entlassen
Verwalter Hirschbach besorgt durch Artelshofen
Gesuch
Schulmeister, Hirschbach entlassen
Sekretär, Ebnerischer
Notlage
Umzug
Schlossermeister, Fürth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ