Prozess in Sachen Job Lochinger von Argshofen und Martin Conrad von Eyb als des gest. Hans Lochingers hinterlassenen Sohns verordnete Vormünder und Kläger contra Johann Erkinger Freiherr von Seinsheim als Sohn und Erbe des Georg Ludwig Freiherrn von Seinsheim d.J., dann dessen Vogt zu Hohenkottenheim und Seehaus wie auch Schultheißen, Dorfmeister und Untertanen zu und um Nordheim als Beklagte, mandati immissorialis in die verschriebenen Unterpfänder Nordheim, Kottenheim, Herbolzheim, Krautostheim, Ulsenheim und Weigenheim, soviel es seinsheimisch ist, 6.000 fl. Kapital betreffend, welches Hans Lochinger im Namen und von wegen seiner Ehefrau Eva, geb. von Finsterlohe, dem Georg Ludwig von Seinsheim d.J. 1596 hergeliehen hat, angefangen am kaiserlichen Kammergericht zu Speyer 1602 und nach Anweisung der Akten bis 1603 fortgesetzt
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Prozess in Sachen Job Lochinger von Argshofen und Martin Conrad von Eyb als des gest. Hans Lochingers hinterlassenen Sohns verordnete Vormünder und Kläger contra Johann Erkinger Freiherr von Seinsheim als Sohn und Erbe des Georg Ludwig Freiherrn von Seinsheim d.J., dann dessen Vogt zu Hohenkottenheim und Seehaus wie auch Schultheißen, Dorfmeister und Untertanen zu und um Nordheim als Beklagte, mandati immissorialis in die verschriebenen Unterpfänder Nordheim, Kottenheim, Herbolzheim, Krautostheim, Ulsenheim und Weigenheim, soviel es seinsheimisch ist, 6.000 fl. Kapital betreffend, welches Hans Lochinger im Namen und von wegen seiner Ehefrau Eva, geb. von Finsterlohe, dem Georg Ludwig von Seinsheim d.J. 1596 hergeliehen hat, angefangen am kaiserlichen Kammergericht zu Speyer 1602 und nach Anweisung der Akten bis 1603 fortgesetzt
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv 373/14
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) >> V. Aktiv- und Passiv-Schulden >> 5.73.-75. Passiv-Schulden des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J.
1602 - 1603
NB: scheint noch unbezahlt zu sein, weil Schwarzenberg als Interessierter beim seinsheimischen Fideikommiss vor der kaiserlichen Kommission bei Bayern insbesondere gegen diese und dergleichen gegen den Wortlaut des Fideikommisses angehäuften Schulden protestiert hat
Seinsheimer Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. V.73.12
Seinsheim, Georg Ludwig (d.J.) Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1599)
Seinsheim, Johann Erkinger Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1619)
Argshofen, Job Lochinger von
Eyb, Martin Konrad von
Lochinger, Eva, geb. von Finsterlohe
Speyer (Rheinland-Pfalz), Reichskammergericht
Schwarzenberg (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Grafschaft
Hohenkottenheim, Ruine (Gde. Kottenheim, Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Amt
Seehaus (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Amt
Nordheim, Markt (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Gemeinde
Kottenheim (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Herbolzheim (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Krautostheim (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Ulsenheim (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Weigenheim (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Bestand)
- Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) (Gliederung)
- V. Aktiv- und Passiv-Schulden (Gliederung)
- 5.73.-75. Passiv-Schulden des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J. (Gliederung)