Otto Philips Vogt zu Hunolstein, Herrn zu Züsch (Zisch) und Sötern (Söttern), kurtrierischer Oberststallmeister, zugleich für seine Mitagnaten Ernst Ludwig, Hansz Jörg, Otto Ernst und Felix, alle Vogt zu Hunolstein, bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Dietherich Caspar Freiherrn von Fürstenberg, Dompropsten zu Mainz, d. d. Mäintz den 19. Nov. 1674 über Belehnung seines Bevollmächtigten Johann Wilhelm Hilchen von Lorch, kurtrierischen Jäger- und Oberforstmeisters [wie in Urkunde von 1669 Juli 4]. Siegler: der Bevollmächtigte.
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Otto Philips Vogt zu Hunolstein, Herrn zu Züsch (Zisch) und Sötern (Söttern), kurtrierischer Oberststallmeister, zugleich für seine Mitagnaten Ernst Ludwig, Hansz Jörg, Otto Ernst und Felix, alle Vogt zu Hunolstein, bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Dietherich Caspar Freiherrn von Fürstenberg, Dompropsten zu Mainz, d. d. Mäintz den 19. Nov. 1674 über Belehnung seines Bevollmächtigten Johann Wilhelm Hilchen von Lorch, kurtrierischen Jäger- und Oberforstmeisters [wie in Urkunde von 1669 Juli 4]. Siegler: der Bevollmächtigte.
121, U von Hunolstein 1674 November 19
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 9 Anfangsbuchstabe H >> 9.64 von Hunolstein
1674 November 19
Ausfertigung, Pergament, Unterschrift und Siegel in halber Holzkapsel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Mäintz den 19. Nov. 1674
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Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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17.06.2025, 14:08 MESZ