INFOBEST Kehl (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Freiburg, F 45/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Innenministerium >> Dem Regierungspräsidium angegliederte und nachgeordnete Dienststellen
1974-1996
Inhalt und Bewertung
grenzüberschreitende Zusammenarbeit, v.a. Dreiseitiger Regionalausschuss
Behörden- und Bestandsgeschichte: Mit deutsch-französischen Bürgermeistertreffen begann 1956 die regionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein. Durch die Einführung der "Conférence Tripartite" ab 1971 sowie die Gründung der deutsch-französisch-schweizerischen Regierungskommission und zweier Regionalausschüsse 1975 wurde diese Zusammenarbeit weiter verfestigt. Verschiedene Projekte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wurden angestoßen und 1991 die erste "Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen" (INFOBEST) in Lauterbourg gegründet. 1993 folgte die Gründung der trinationalen INFOBEST PALMRAIN in Village-Neuf sowie der INFOBEST Kehl/Strasbourg und 1996 die Gründung der INFOBEST Vogelgrun/Breisach. Träger der INFOBEST Kehl/Strasbourg ist das Regierungspräsidium Freiburg, finanziert wird die Stelle von elf Partnern aus Deutschland und Frankreich. Aufgabe der INFOBESTen ist die Beratung von Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Verwaltungen und Politikern in allen grenzüberschreitenden Fragen, vom Umzug ins Nachbarland, über Fragen der Arbeit und Sozialversicherung bis hin zu den Straßenverkehrsregeln in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Quellen und weitere Informationen: Internetseite der INFOBEST Kehl/Strasbourg Informationsbroschüre zum 25jährigen Bestehen der INFOBEST Kehl/Strasbourg Der Bestand F 45/1 INFOBEST Kehl/Strasbourg wurde 2013 vom Sekretariat der Oberrheinkonferenz Kehl an das Staatsarchiv Freiburg übergeben und 2019 von Caroline Coort verzeichnet und archivgerecht verpackt. Er umfasst nach der Neuverzeichnung 96 Faszikel und misst 3,5 lfd.m. Freiburg, Mai 2019 Annette Riek
grenzüberschreitende Zusammenarbeit, v.a. Dreiseitiger Regionalausschuss
Behörden- und Bestandsgeschichte: Mit deutsch-französischen Bürgermeistertreffen begann 1956 die regionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein. Durch die Einführung der "Conférence Tripartite" ab 1971 sowie die Gründung der deutsch-französisch-schweizerischen Regierungskommission und zweier Regionalausschüsse 1975 wurde diese Zusammenarbeit weiter verfestigt. Verschiedene Projekte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wurden angestoßen und 1991 die erste "Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen" (INFOBEST) in Lauterbourg gegründet. 1993 folgte die Gründung der trinationalen INFOBEST PALMRAIN in Village-Neuf sowie der INFOBEST Kehl/Strasbourg und 1996 die Gründung der INFOBEST Vogelgrun/Breisach. Träger der INFOBEST Kehl/Strasbourg ist das Regierungspräsidium Freiburg, finanziert wird die Stelle von elf Partnern aus Deutschland und Frankreich. Aufgabe der INFOBESTen ist die Beratung von Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Verwaltungen und Politikern in allen grenzüberschreitenden Fragen, vom Umzug ins Nachbarland, über Fragen der Arbeit und Sozialversicherung bis hin zu den Straßenverkehrsregeln in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Quellen und weitere Informationen: Internetseite der INFOBEST Kehl/Strasbourg Informationsbroschüre zum 25jährigen Bestehen der INFOBEST Kehl/Strasbourg Der Bestand F 45/1 INFOBEST Kehl/Strasbourg wurde 2013 vom Sekretariat der Oberrheinkonferenz Kehl an das Staatsarchiv Freiburg übergeben und 2019 von Caroline Coort verzeichnet und archivgerecht verpackt. Er umfasst nach der Neuverzeichnung 96 Faszikel und misst 3,5 lfd.m. Freiburg, Mai 2019 Annette Riek
Nr. 1-96
Bestand
INFOBEST Kehl
Kehl OG; INFOBEST
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ