Erzbischof Albrecht von Mainz gibt seine Einwilligung zu dem zwischen dem Domstift zu Mainz und dem Stifte Bleidenstadt abgeschlossenen Tausch, demzufolge letzteres seine Rechte an Kempten und Saulheim an das Domstift abtritt, während dieses dem Stifte Bleidenstadt den Fruchtzehnten zu Bierstadt nebst 2 daselbst belegenen Höfen überläßt und sich zu einer jährlichen Rente von 5 Fudern Weines verpflichtet.
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Erzbischof Albrecht von Mainz gibt seine Einwilligung zu dem zwischen dem Domstift zu Mainz und dem Stifte Bleidenstadt abgeschlossenen Tausch, demzufolge letzteres seine Rechte an Kempten und Saulheim an das Domstift abtritt, während dieses dem Stifte Bleidenstadt den Fruchtzehnten zu Bierstadt nebst 2 daselbst belegenen Höfen überläßt und sich zu einer jährlichen Rente von 5 Fudern Weines verpflichtet.
14, U 207 a
14 Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren)
Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren) >> 1 Urkunden >> 1.1 Urkunden >> 1.1.2 Urkunden des Ritterstifts Bleidenstadt >> 1.1.2.2 1526-1550
1538 Dezember 21
Original, Pergament, Siegel des Erzbischofs, rotes Wachs in gelbem Teller, in hölzerner Kapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. auf der Martinsburg in Mainz, 1538, uff Thome apostoli
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:11 MESZ
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- 1.1.2 Urkunden des Ritterstifts Bleidenstadt (Gliederung)
- 1.1.2.2 1526-1550 (Gliederung)