Oberamt Laupheim (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/18 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt Laupheim
1805-1937
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1810 bis 1818 bestand im Oberamt Wiblingen ein Unteramt in Laupheim; 1845 Oberamt Wiblingen nach Laupheim verlegt; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Biberach; das Kreisgebiet wurde auf die Kreise Biberach und Ulm verteilt.
Liste der Vorstände des Oberante Wiblingen/ Laupheim (zusammengestellt auf Grund der Akten des Innenministeriums-E 143, Büschel 865, E 146 Büschel 2754 und E 151 a lfd. Nr. 144/ 31 und 32-sowie der Württ. Staatshandbücher):
Pistorius, Johann Karl (13. Okt. 1812)
Sorn. Johann Christian (13. Okt. 1812-1819)
von Baldinger, Dr. (1819-1822; 1822 suspendiert 1825 pensioniert)
Heyd. Reg. Ass., Amtsverweser ab 1822
Gaul (1825-1841; gest. 1. April)
Lindenmayer (1841-1853)
Baumann, Hermann Carl (1853-1862)
Höschle, Gottfried (1863-1867; gest. 3. April)
Wernle, Georg Christian (Mai 1867-Juli 1875)
Pichler, Th. (1875-1882)
Höschle, Ludwig Friedr. Wilhelm (1882-1890)
Müller, Georg Anton Heinrich (1890-1895)
Kinzelbach, Alfred (1896-1908; gest. 28. März)
Ehemann, Theodor (1908-1914)
Dr. Schall, Wilhelm (1915-1918)
Kindel, Fritz (1918-1928; gest. 13. Sept.)
Fiederer, Arthur (1928-1933)
Alber, Richard (1934-1938)
Dr. Eisenlohr (1938)
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Teilbestand umfasst 497 Akten mit einem Umfang von 4,9 laufenden Metern.
Die Unterlagen wurden zunächst im Staatsarchiv Ludwigsburg als Bestand F 178 geführt. Das Findbuch erstellte Wilhelm Grüninger.
In den Jahren 2008/ 2009 wurde das maschinenschriftliche Findbuch, dem nachträglich einige handschriftliche Nachträge eingefügt worden waren, im Rahmen der Pilotphase des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet, die im Februar 2009 erfolgte.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/18 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Amtsprotokolle; Ablösungen; Realgemeinderechte; Brände; Vizinal- und Ortswege; Weidesachen; Ein- und Auswanderung; Kirchen: Pfründe, Heiligenfabrik, Besetzung und Dotierung der Pfarrei, Konvente, Christenlehre; Schulwesen: höhere Schulen, Privatschule, Besoldung der Lehrer, Grundstücke; Stiftungen; Steuer- und Katasterwesen; Reise des Königs nach Wiblingen 1807; Dampfkessel.
Behördengeschichte
1810 bis 1818 bestand im Oberamt Wiblingen ein Unteramt in Laupheim; 1845 Oberamt Wiblingen nach Laupheim verlegt; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Biberach; das Kreisgebiet wurde auf die Kreise Biberach und Ulm verteilt.
Liste der Vorstände des Oberante Wiblingen/ Laupheim (zusammengestellt auf Grund der Akten des Innenministeriums-E 143, Büschel 865, E 146 Büschel 2754 und E 151 a lfd. Nr. 144/ 31 und 32-sowie der Württ. Staatshandbücher):
Pistorius, Johann Karl (13. Okt. 1812)
Sorn. Johann Christian (13. Okt. 1812-1819)
von Baldinger, Dr. (1819-1822; 1822 suspendiert 1825 pensioniert)
Heyd. Reg. Ass., Amtsverweser ab 1822
Gaul (1825-1841; gest. 1. April)
Lindenmayer (1841-1853)
Baumann, Hermann Carl (1853-1862)
Höschle, Gottfried (1863-1867; gest. 3. April)
Wernle, Georg Christian (Mai 1867-Juli 1875)
Pichler, Th. (1875-1882)
Höschle, Ludwig Friedr. Wilhelm (1882-1890)
Müller, Georg Anton Heinrich (1890-1895)
Kinzelbach, Alfred (1896-1908; gest. 28. März)
Ehemann, Theodor (1908-1914)
Dr. Schall, Wilhelm (1915-1918)
Kindel, Fritz (1918-1928; gest. 13. Sept.)
Fiederer, Arthur (1928-1933)
Alber, Richard (1934-1938)
Dr. Eisenlohr (1938)
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Teilbestand umfasst 497 Akten mit einem Umfang von 4,9 laufenden Metern.
Die Unterlagen wurden zunächst im Staatsarchiv Ludwigsburg als Bestand F 178 geführt. Das Findbuch erstellte Wilhelm Grüninger.
In den Jahren 2008/ 2009 wurde das maschinenschriftliche Findbuch, dem nachträglich einige handschriftliche Nachträge eingefügt worden waren, im Rahmen der Pilotphase des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet, die im Februar 2009 erfolgte.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/18 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Amtsprotokolle; Ablösungen; Realgemeinderechte; Brände; Vizinal- und Ortswege; Weidesachen; Ein- und Auswanderung; Kirchen: Pfründe, Heiligenfabrik, Besetzung und Dotierung der Pfarrei, Konvente, Christenlehre; Schulwesen: höhere Schulen, Privatschule, Besoldung der Lehrer, Grundstücke; Stiftungen; Steuer- und Katasterwesen; Reise des Königs nach Wiblingen 1807; Dampfkessel.
497 Akten (4,9 lfd.m)
Bestand
Laupheim BC; Oberamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ