Köln.-Zwischen Hermann Werner von Bossart, beim Niederrheinisch- Westfälischen Kreis akkreditiertem kaiserl. Residenten, und Bernhard Nipshagen, dem Deputierten des Abts Anselm bei der Niederrheinisch-Westfälischen Kreisversammlung, wird hinsichtlich der Ablösung des für die Reichsexekutionsarmee zu stellenden werdenschen Mannschaftskontingent von 45 1/2 Mann vereinbart: Das Stift hat für die Zeit ab 1. Oktober 1757 2374 Gulden in die Reichsoperationskasse entrichtet. Es wird den bis 31. Dezember 1759 ausstehenden Betrag von 7353 Gulden in 3 Raten bis 1. Januar 1761 und dann ab 1. März 1761 vierteljährlich 1000 Gulden zahlen, zu Händen des kaiserl. Oberstkriegskommissars Graf von Wilzeck oder an das kaiserl. Feldkriegskassenamt zu Händen des Residenten Bossart. Des weiteren wird das Stift ab 1. Januar 1760 während der Dauer des Reichskriegs halbjährlich 2184 Gulden und nach Friedensschluß noch 728 Gulden entrichten. Diese Ablösungsvereinbarung gilt nur für dieses Mal. Sie wurde zweifach ausgefertigt. - Or., Papier, Petschaften und Unterschriften der Unterhändler

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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