3/5 [fol. 53'ff.]: 1655 Nov. 28 (Collegium Decanorum)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Rektor, Wagner, Wurmser, Hafenreffer, Biberstein, Brotbeck; 1.) Vorladung der noch strafschuldigen Studenten: [Gustav Adolf v.] Schulenburg, [Daniel] v. Campen, Horesius, Tschiemer, [Gottfried] Flöter, Sauter, Augustin. [UAT 3/5, Bl. 53']; 2.) Anzeige des Mag. Molitor wegen Händel zwischen Tischburschen im Hause Pregitzer und dem Buchbindergesellen Burckhart Beller, Zeugenvernehmung sowie Degenabnahme bei [Marcus Christoph] Welser und Sigismund Schleicher. (Vizepedell, Buchbinder Christoff Turner, Pregitzers Magd Agnes, Magd des Schulmeisters Anna Maria, Student Müntzinger (Münsinger), Broetbeck, Johann Schweickhard, [Johann Jacob] Demon) [UAT 3/5, Bl. 54ff.]; Anm.: [Marcus Christoph] Welser: MUT 23938 ?. Anm.: [Sigismund] Schleicher: MUT 23649; MUT 24273; MUT 25068. Anm.: [Johann Jacob] Demon: MUT 24058; MUT 25216 [Daemon].
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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