Der Würzburger Bischof Johann Philipp [von Schönborn] verleiht Sebastian von Steinau genannt Steinrück nach dem Tod des Johann Dietrich von Steinau genannt Steinrück die folgenden Güter zu Mannlehen: - Ein Burggut in Kissingen in der Burg. - Einen Hof in Kissingen vor der Burg. - 3 Morgen Weinberg bei Bodenlaube, die vorher Acker waren und die Wendel von Steinau genannt Steinrück mit Erlaubnis des Würzburger Bischofs Konrad von Thüngen gerodet hat. - Den Getreidezehnt zu Hungers, den Konrad von Steinau genannt Steinrück durch einen Tausch mit Bernhard und Georg Ludwig von Hutten erworben hat. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Sebastian von Steinau
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Der Würzburger Bischof Johann Philipp [von Schönborn] verleiht Sebastian von Steinau genannt Steinrück nach dem Tod des Johann Dietrich von Steinau genannt Steinrück die folgenden Güter zu Mannlehen: - Ein Burggut in Kissingen in der Burg. - Einen Hof in Kissingen vor der Burg. - 3 Morgen Weinberg bei Bodenlaube, die vorher Acker waren und die Wendel von Steinau genannt Steinrück mit Erlaubnis des Würzburger Bischofs Konrad von Thüngen gerodet hat. - Den Getreidezehnt zu Hungers, den Konrad von Steinau genannt Steinrück durch einen Tausch mit Bernhard und Georg Ludwig von Hutten erworben hat. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Sebastian von Steinau
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 930
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 116 b; Libell 423
Registratursignatur/AZ: 1088 (18. Jh.); [K] § 1 n 1 (18. Jh.); L 23 N 1 A (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1643 Mai 5
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Bischof; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 753f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 753f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Schönborn, Johann Philipp von, Würzburg, Bischof
Steinau genannt Steinrück, Sebastian von
Steinau genannt Steinrück, Johann Dietrich von
Steinau genannt Steinrück, Wendel von
Steinau genannt Steinrück, Konrad von
Thüngen, Konrad von, Würzburg, Bischof
Hutten, Bernhard von
Hutten, Georg Ludwig von
Würzburg, Bischof
Kissingen (heute Bad Kissingen), Burggut
Kissingen (heute Bad Kissingen), Burg
Kissingen (heute Bad Kissingen), Hof
Kissingen (heute Bad Kissingen), Weinberg
Kissingen (heute Bad Kissingen), Flurnamen
Bodenlaube (abgeg. Gde. Reiterswiesen Stadt Bad Kissingen), Weinberg
Bodenlaube (abgeg. Gde. Reiterswiesen Stadt Bad Kissingen), Flurnamen
Bodenlaube (abgeg. Gde. Reiterswiesen Stadt Bad Kissingen), Amt
Hungers (abgeg. bei Nüdlingen/Lkr. Bad Kissingen), Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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