Amtsgericht Überlingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, G 564/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Untere Behörden, untere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1723-2009
Einleitung: Vorliegender Bestand ist ein weiteres, markantes Ergebnis der Arbeitsschwerpunkte der Abteilung Staatsarchiv Freiburg im Landesarchiv Baden-Württemberg: Zusammenführung und Erschließung von Ablieferungen unterer Behörden. Ziel dieser Zusammenführung ist zum einen die Verschlankung der Tektonik des Staatsarchivs Freiburg und zum andern die Erleichterung der Recherche durch die interessierten Nutzer. In diesem Bestand sind nunmehr 35 Ablieferungen von Unterlagen des Amtsgerichts Überlingen eingegliedert. Er spiegelt die ganze Bandbreite der Aufgaben eines Amtsgerichts wider und gibt somit tiefe Einblicke auch in das Alltagsleben der Menschen und in die damit verbundenen Auseinandersetzungen. In den Bestand G 547/1 wurden im Zuge der Verzeichnung folgende Bestände integriert: B 42/1; B 42/4; B 42/5; B 42/6; B 42/7; B 42/8; B 42/9; B 42/10; B 42/11; B 42/14; E 185/1; E 185/2; G 564/2; G 564/3; G 564/4; G 564/5; G 564/6; G 564/7; G 564/8; G 564/9; G 564/10; G 564/11; G 564/12; G 564/13; G 564/14; G 564/15; G 564/16; G 564/17; G 564/18; G 564/19; G 564/21; G 564/22; G 564/23; G 564/24; G 564/25 Der Bestand wurde durch den Archivangestellten Rolf-Peter Höfler im Jahr 2018 erschlossen. Die Projektbetreuung oblag dem Unterzeichnenden. Der Bestand G 547/1 umfasst nunmehr 9507 Titelaufnahmen in 70.7 lfd.m. Teile des Bestandes unterliegen noch den Sperrfristen des Landesarchivgesetzes. Freiburg, im März 2019 Kurt Hochstuhl
1-9507
Bestand
Salm-Reifferscheid-Krautheim, Alfred Prinz zu
Salm-Reifferscheid-Krautheim, Georg Prinz zu
Überlingen FN; Amtsgericht
Amtsgericht Überlingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ