Gudensberg 1601 Mai 11.Margarethe Hagedorn (Margritta Hagdorns), Einwohnerin zu Dissen (Thussen), und ihr Sohn Hans Hagedorn (Hannßen Hagdorn) verkaufen den Vorstehern des Hospitals zu Gudensberg Heinrich (Henrich) Henckel und Adam Nürnberger und ihren Nachfolgern eine jährliche Rente von 2½ Reichstalern, den Taler zu 32 Albus, zahlbar zu Michaelis (September 29), für eine bereits erhaltene Hauptsumme von 50 Reichstalern. Bei nicht erfolgender Rentenzahlung dürfen die Vorsteher oder ihre Nachfolger für das Hospital ihre Zinsen und Unkosten aus der erbeigenen und unverpfändeten Erbwiese zu Mittel-Dissen (Mittel Thusen), „zwischen dem Fernberger und meiner eigen wießen gelegen, welche wießen ich dem hospital erblich abkaufft habe“ sowie aus 1½ Erbäckern „hinder dem Ride gelegen, zwischen Hans Wederoltts erben gelende“ ziehen. Die Aussteller haben das Recht, die Hauptsumme jährlich vor Ostern und nach Zahlung aller Zinsen und Unkosten wieder auszulösen. Auf Bitten der Aussteller kündigt Heinrich Pilgerim, Schultheißen von Gudensberg sein Siegel an, unter Ausschluss jedes Schadens für ihn und seine Familie.Original, Pergament, deutsch

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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
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