Johann Georg, Fürstabt von Murbach und Luders [= franz. Lure], belehnt die Vettern Rudolph und Georg Rudolph von Neuenstein, Söhne der verstorbenen Brüder Hans Conradt und Eberhard von Neuenstein, vertreten durch ihre Vögte und Lehnsträger Hans Ludwig Böcklin von Böcklinsau (Böckhlin von Böckhlinsaw) und Reinhardt Röder von Diersburg (Rederer von Dielsperg), mit mehreren genannten Mannlehen. Diese wurden nach dem Aussterben derer von Schweighausen seit 1586 an den verstorbenen Rudolf von Neuenstein verliehen, auf Exspektanz seines verstorbenen Schwagers Friedrich Röder von Rodeck (Rederer von Rodegg), Dekan zu Murbach. Die Güter umfassen die ehemaligen Lehen der verstorbenen Tochter Herrn Lentfridts von Sankt Amerin und Passavant in Müspach (Muspach) [= franz. Muespach] und Sankt Amarin [= franz. Saint-Amarin], sowie einige durch Anlieger und Flurnamen bezeichnete Matten und Äcker in Rufach (Raufach), Malmasun [= Malmerspach?] und Gaisbach.