Vor dem Notar Ludwig Hoffman aus Schwäbisch Hall, Stadtschreiber zu Öhringen, bestimmt Kunigunde von Helmstatt, geb. Stumpf von Schweinberg, Frau Junker Konrads von Helmstatt, Amtmann zu Öhringen, testamentarisch 1) die Pfarrkirche zu Oedheim als Grabstätte, 2) gen. Legate an Siechhaus, Selhaus und Spital, gen. im Fegfeuer, und an arme Leute zu Öhringen, 3) eine bei Max Stumpf von Schweinberg, Amtmann zu Krautheim, ausstehende Verschreibung ihres Vetters +Philipp Stumpf von Schweinberg über 100 fl sowie gen. Kleinode und Kleider ihrem Mann, 4) gen. Kleinode und Kleider ihrer Tochter Magdalena und deren Mann, Eringnus von Ehenheim, ihren Söhnen Philipp und Christoph Capler von Oedheim, ihrer Schwägerin Barbara von Helmstatt zu Waldenberg und ihrer Base Katharina von Rossa. 5) Der Vertrag zwischen ihrem Mann, ihr und den Vormündern ihrer Kinder vom 13. Juli 1528 [U 976, siehe dort] bleibt davon unberührt. Zeugen: Eringnus von Ehenheim, Christoffel Capler von Oedheim, Wilhelm Kubach, Schultheiß, Hans Wolff, Bürger und des Gerichts, Ulrich Schwarz, Schulmeister, Meister Hilcker, Schmied zu Öhringen, Hans Hagen von Neudenau.
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Vor dem Notar Ludwig Hoffman aus Schwäbisch Hall, Stadtschreiber zu Öhringen, bestimmt Kunigunde von Helmstatt, geb. Stumpf von Schweinberg, Frau Junker Konrads von Helmstatt, Amtmann zu Öhringen, testamentarisch 1) die Pfarrkirche zu Oedheim als Grabstätte, 2) gen. Legate an Siechhaus, Selhaus und Spital, gen. im Fegfeuer, und an arme Leute zu Öhringen, 3) eine bei Max Stumpf von Schweinberg, Amtmann zu Krautheim, ausstehende Verschreibung ihres Vetters +Philipp Stumpf von Schweinberg über 100 fl sowie gen. Kleinode und Kleider ihrem Mann, 4) gen. Kleinode und Kleider ihrer Tochter Magdalena und deren Mann, Eringnus von Ehenheim, ihren Söhnen Philipp und Christoph Capler von Oedheim, ihrer Schwägerin Barbara von Helmstatt zu Waldenberg und ihrer Base Katharina von Rossa. 5) Der Vertrag zwischen ihrem Mann, ihr und den Vormündern ihrer Kinder vom 13. Juli 1528 [U 976, siehe dort] bleibt davon unberührt. Zeugen: Eringnus von Ehenheim, Christoffel Capler von Oedheim, Wilhelm Kubach, Schultheiß, Hans Wolff, Bürger und des Gerichts, Ulrich Schwarz, Schulmeister, Meister Hilcker, Schmied zu Öhringen, Hans Hagen von Neudenau.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 308
2/1/1/z
Lit. T Nr. 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1530-1539
1532 (1532 März 2)
Urkunden
Ausf. Perg., Notariatssignet - Rv. des Konrad von Helmstatt
Capler von Oedheim gen. Bautz; Christoph
Capler von Oedheim gen. Bautz; Philipp
Enheim, von; Eringnus
Enheim, von; Magdalene, geb. von Helmstatt
Hagen; Hans, von Neudenau
Helmstatt zu Waldenberg, von; Barbara
Helmstatt, von; Konrad, Amtmann zu Öhringen
Helmstatt, von; Kunigunde, geb. Stumpf von Schweinberg
Helmstatt, von; Magdalene
Hilcker, Schmied zu Öhringen
Hoffmann; Ludwig, Notar, Stadtschreiber zu Öhringen
Kubach, Wilhelm, Schultheiß
Rossa, von; Katharina
Schwarz; Ulrich, Schulmeister
Stumpf von Schweinberg; Kunigunde
Stumpf von Schweinberg; Max, Amtmann zu Krautheim
Stumpf von Schweinberg; Philipp
Wolf; Hans, Bürger zu Öhringen(?)
Krautheim KÜN
Oedheim HN
Öhringen KÜN
Schwäbisch Hall SHA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ
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