Konrad Brendlin von Köngen und seine Söhne Heinrich und Hans erhalten von Konrad Tille, Barfüsserbruder zu Esslingen, seinen Hof zu Köngen mit 90 Jauchert Acker und 22 Mannsmahd Wiesen einschliesslich der neuen Wiese an der Körsch auf Lebenszeit zu Lehen gegen ein Drittel des Ertrags mit folgenden Bestimmungen: der Klosterbote erhält in der Ernte die Kost von Brendlin, den Lohn von Tille, beim Dreschen Kost und Lohn von Brendlin, sie müssen das Drittel der Frucht nach Esslingen führen, 100 Eier an Ostern, 1 Pfund Wiesgeld und 10 Hühner an 29. September (Michels tag) geben, von dem Nutzen des Hauses, welches Knebel sel. hatte, erhalten Brendlin und Tille je die Hälfte, Brendlin muss abgehende Gebäude wiederherstellen ohne Beihilfe Tilles.