Brief von Karli Sohn-Rethel an Valentin Talaga
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RAK 002, A 050
RAK 002 Talaga, Valentin (1894-1941)
Talaga, Valentin (1894-1941) >> 05. Korrespondenz
2. Juni 1932
Enthält: Sohn-Rethel berichtet aus Düsseldorf, dass er mit Heinz Tappeser (RAK 141) gesprochen hat. Dieser kennt einen Architekten, der Bilder von Malern für ein Hotel in Oberhausen sucht und Sohn-Rethel schlug daraufhin Talaga und Richard Schreiber (Mucki) vor. Er erzählt außerdem, dass ihm und auch seinem Bruder Otto Talagas Ausstellung sehr gefallen habe und dass O.A. Schneider von den "Neuesten Nachrichten" eine sehr positive Kritik über die Ausstellung geschrieben habe. Des Weiteren erwähnt Sohn-Rethel, dass eine gerade beendete Tunisreise sehr schön war, er aber aufgrund einer schlimmen Furunkulose kaum arbeiten konnte. Ebenso spricht er von Geldsorgen seines Bruders und sich.
Din-A 4
Archivale
Person 2 (Funktion): Empfänger
Person 2: Talaga, Valentin
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Sohn-Rethel, Karli
Person 2: Talaga, Valentin
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Sohn-Rethel, Karli
Schreiber, Richard - RAK 005
Sohn-Rethel, Karli - Maler, Bruder von Otto und Alfred Sohn-Rethel
Sohn-Rethel, Otto - Maler, Botaniker, Bruder von Karli Sohn-Rethel
Tappeser, Heinz - RAK 141
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ