mandati de solvendo summam capitalem cum interesse ac refundendo damna et expensas aut dimittendo hypothecam sine clausula. Darlehensforderung. Die Kl. hatten der verstorbenen Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg, 1738 ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 3.000 rheinischen Gulden gewährt, und diese hatte ihnen zur Sicherheit ihren Anteil an den Gefällen der Grafschaft Limpurg in den Herrschaften Sontheim und Speckfeld abgetreten. Die Kl. behaupten, zwischen 1742 und 1760 seien die fälligen Zinsen, insgesamt 2.975 Gulden, nicht gezahlt worden. Der Bekl. behauptet, die Verpfändung der Gefälle sei durch eine "fideicommiss-ordination" ausgeschlossen, und ist der Ansicht, sie sei deshalb unwirksam. Einsetzung des Ludwig, Fürst von Hohenlohe-Bartenstein, des Christian Friedrich Carl Alexander, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, und des Adam Friedrich Joseph, Bischof von Bamberg und Würzburg, als Exekutionskommissare.
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mandati de solvendo summam capitalem cum interesse ac refundendo damna et expensas aut dimittendo hypothecam sine clausula. Darlehensforderung. Die Kl. hatten der verstorbenen Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg, 1738 ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 3.000 rheinischen Gulden gewährt, und diese hatte ihnen zur Sicherheit ihren Anteil an den Gefällen der Grafschaft Limpurg in den Herrschaften Sontheim und Speckfeld abgetreten. Die Kl. behaupten, zwischen 1742 und 1760 seien die fälligen Zinsen, insgesamt 2.975 Gulden, nicht gezahlt worden. Der Bekl. behauptet, die Verpfändung der Gefälle sei durch eine "fideicommiss-ordination" ausgeschlossen, und ist der Ansicht, sie sei deshalb unwirksam. Einsetzung des Ludwig, Fürst von Hohenlohe-Bartenstein, des Christian Friedrich Carl Alexander, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, und des Adam Friedrich Joseph, Bischof von Bamberg und Würzburg, als Exekutionskommissare.
10690 Reichskammergericht, Nr. 52 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10690 Reichskammergericht
10690 Reichskammergericht >> Archivalien
1761 - 1777
Enthält: Kläger/Antragsteller: Rezeptoratamt der Universität zu Würzburg
Beklagter/Antragsgegner: Friedrich Ludwig, Graf von Löwenstein-Scharfeneck, als Vormund der Erben der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg
Prokuratoren Kl.: Lic. Ferdinand Wilhelm Anton Helffrich 1760
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Albert Ruland 1761, Lic. Johann Friedrich Lang 1765, Dr. Johann Jakob Zwierlein 1777
Inhalt/Beweismittel: Q 4 Friedrich Ernst, Graf von Welz, Schwiegersohn der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: bevollmächtigt seinen Rat, Christoph Jacob Leipold, für seine Schwiegermutter die Darlehenssumme von 3.000 Gulden in Empfang zu nehmen; Leipold bestätigt den Empfang des Geldes 1738 (i. A.)
Q 5 Schwestern und Nichten der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg erteilen ihren Konsens zu der Eingehung der Verbindlichkeiten durch Gräfin Friederike Augusta 1737 (i. A.)
Q 6 Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: Schuldverschreibung 1738 (i. A.)
Q 14 Kl. an das RKG: Auszug aus einem Schriftsatz in dem Rechtsstreit Lantz ./. Schönburg 1761 (i. A.)
Q 21 Kammer-Administration zu Obersontheim berichten den Kl. über die finanzielle Lage ("wenig oder nichts in cassa vorrathig") 1763; Auszüge aus Kammerrechnungen 1746-1758 (i. A.)
Ist-Bestand der Akte: Q 1-45 (38 nur Umschlag) und 12 weitere Schriftstücke
Beklagter/Antragsgegner: Friedrich Ludwig, Graf von Löwenstein-Scharfeneck, als Vormund der Erben der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg
Prokuratoren Kl.: Lic. Ferdinand Wilhelm Anton Helffrich 1760
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Albert Ruland 1761, Lic. Johann Friedrich Lang 1765, Dr. Johann Jakob Zwierlein 1777
Inhalt/Beweismittel: Q 4 Friedrich Ernst, Graf von Welz, Schwiegersohn der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: bevollmächtigt seinen Rat, Christoph Jacob Leipold, für seine Schwiegermutter die Darlehenssumme von 3.000 Gulden in Empfang zu nehmen; Leipold bestätigt den Empfang des Geldes 1738 (i. A.)
Q 5 Schwestern und Nichten der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg erteilen ihren Konsens zu der Eingehung der Verbindlichkeiten durch Gräfin Friederike Augusta 1737 (i. A.)
Q 6 Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: Schuldverschreibung 1738 (i. A.)
Q 14 Kl. an das RKG: Auszug aus einem Schriftsatz in dem Rechtsstreit Lantz ./. Schönburg 1761 (i. A.)
Q 21 Kammer-Administration zu Obersontheim berichten den Kl. über die finanzielle Lage ("wenig oder nichts in cassa vorrathig") 1763; Auszüge aus Kammerrechnungen 1746-1758 (i. A.)
Ist-Bestand der Akte: Q 1-45 (38 nur Umschlag) und 12 weitere Schriftstücke
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:34 MEZ