B Rep. 212 Bezirksverwaltung Steglitz (Bestand)
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B Rep. 212
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 3 Bezirksverwaltungen und nachgeordnete Einrichtungen
Vorwort: Bezirksverwaltung Steglitz (Quelle: BÜ-Text)
Zu den ersten Aufgaben des Steglitzer Bezirksamts in der ersten Maihälfte 1945 gehörte die Reorganisation des Ernährungs- und Wohnungswesens. Als erster Bürgermeister wird Paul Schwarz erwähnt, dem im Juli 1945 Fritz Starke folgte, der noch im selben Monat durch Arthur Jochem abgelöst wurde. Ihm folgten im Amt: Helmut Mattis (1946-1950), Werner-Alfred Zehden (1950-1955), Fritz von Hansemann (1955-1959), Peter Bloch (1959-1965), Heinz Hoefer (1965-1971), Helmut Rothacker (1971-1984), Klaus Dieter Friedrich (1984-1992), Herbert Weber (ab 1992).
Da wichtige Spielstätten wie das Schloßpark-Theater und der Titania-Palast unzerstört geblieben waren, entwickelte sich Steglitz zu einem Kulturzentrum im Nachkriegs-Berlin. Als Teil des amerikanischen Sektors war der Bezirk ein bedeutender Militärstandort: Hier befanden sich die Kasernen "Andrews" an der Finckensteinallee, "McNair" an der Goerzallee, "Roosevelt" am Gardeschützenweg sowie der Truppenübungsplatz "Park Range" in Lichterfelde-Süd.
Im Rahmen der Berliner Bezirksreform wurde Steglitz am 1. Januar 2002 mit seinem Nachbarbezirk Zehlendorf zum Bezirk "Steglitz-Zehlendorf" zusammengelegt.
Enthält:
Sitzungsprotokolle, Anfragen und Einladungen der Bezirksverordnetenversammlung (1946-2000).- Neuorganisation des Bezirksamtes.- Mietpreisangelegenheiten.- Notstandsprogramme.- Protokolle, Anordnungen, Bekanntmachungen des Bezirksamtes.- Anordnungen der amerikanischen Militärregierung.- Verwaltungsberichte.- Enttrümmerung und Wiederaufbau.- Kindertagesstätten.- Gesundheitswesen.- Haushalt.- Gewerbeangelegenheiten.- Bau- und Grundstücksangelegenheiten.- Schulen.- Friedhöfe.
Erschlossen: 554 [AE] 30.00 [lfm]
Nicht erschlossen: 25.00 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 2001
Benutzung:
Findbuch, Kartei zu den Bau- und Abräumakten
Benutzungsbeschränkung
Literatur:
-> Godefroid, Annette: Steglitz, Berlin 1989 (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke, hrsg. von Wolfgang Ribbe, Bd. 7).
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Verweis:
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/
Literatur zur Berliner Statistik = Link zu den Digitalisaten der ZLB: https://digital.zlb.de/viewer/cms/121/
Adoptionsakten Berlin (Ost) Anfrage an das zuständige Bezirksamt
Adoptionsakten Berlin (West) Anfrage an Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Adoptionsvermittlungs-stelle, Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin, Tel.: (030) 90227 - 6528, adoptionsvermittlungsstelle@senbjf.berlin.de
Zu den ersten Aufgaben des Steglitzer Bezirksamts in der ersten Maihälfte 1945 gehörte die Reorganisation des Ernährungs- und Wohnungswesens. Als erster Bürgermeister wird Paul Schwarz erwähnt, dem im Juli 1945 Fritz Starke folgte, der noch im selben Monat durch Arthur Jochem abgelöst wurde. Ihm folgten im Amt: Helmut Mattis (1946-1950), Werner-Alfred Zehden (1950-1955), Fritz von Hansemann (1955-1959), Peter Bloch (1959-1965), Heinz Hoefer (1965-1971), Helmut Rothacker (1971-1984), Klaus Dieter Friedrich (1984-1992), Herbert Weber (ab 1992).
Da wichtige Spielstätten wie das Schloßpark-Theater und der Titania-Palast unzerstört geblieben waren, entwickelte sich Steglitz zu einem Kulturzentrum im Nachkriegs-Berlin. Als Teil des amerikanischen Sektors war der Bezirk ein bedeutender Militärstandort: Hier befanden sich die Kasernen "Andrews" an der Finckensteinallee, "McNair" an der Goerzallee, "Roosevelt" am Gardeschützenweg sowie der Truppenübungsplatz "Park Range" in Lichterfelde-Süd.
Im Rahmen der Berliner Bezirksreform wurde Steglitz am 1. Januar 2002 mit seinem Nachbarbezirk Zehlendorf zum Bezirk "Steglitz-Zehlendorf" zusammengelegt.
Enthält:
Sitzungsprotokolle, Anfragen und Einladungen der Bezirksverordnetenversammlung (1946-2000).- Neuorganisation des Bezirksamtes.- Mietpreisangelegenheiten.- Notstandsprogramme.- Protokolle, Anordnungen, Bekanntmachungen des Bezirksamtes.- Anordnungen der amerikanischen Militärregierung.- Verwaltungsberichte.- Enttrümmerung und Wiederaufbau.- Kindertagesstätten.- Gesundheitswesen.- Haushalt.- Gewerbeangelegenheiten.- Bau- und Grundstücksangelegenheiten.- Schulen.- Friedhöfe.
Erschlossen: 554 [AE] 30.00 [lfm]
Nicht erschlossen: 25.00 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 2001
Benutzung:
Findbuch, Kartei zu den Bau- und Abräumakten
Benutzungsbeschränkung
Literatur:
-> Godefroid, Annette: Steglitz, Berlin 1989 (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke, hrsg. von Wolfgang Ribbe, Bd. 7).
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Verweis:
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/
Literatur zur Berliner Statistik = Link zu den Digitalisaten der ZLB: https://digital.zlb.de/viewer/cms/121/
Adoptionsakten Berlin (Ost) Anfrage an das zuständige Bezirksamt
Adoptionsakten Berlin (West) Anfrage an Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Adoptionsvermittlungs-stelle, Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin, Tel.: (030) 90227 - 6528, adoptionsvermittlungsstelle@senbjf.berlin.de
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ