44/121,2 [Nr. 96]: 1628 Mai 5 Verkauf des 12. Teiles des Hofes Reutthin durch die Pfleger der Kinder des verst. Dr. Johann Christoff Walch an Dr. Johann Chrisoff Walch d. J.
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
1628
Enthält: Verkäufer: Die Kinder des verst. Dr. Johann Christoph Walch durch ihre Pfleger und die Kuratoren der Güter des Verstorbenen: Dr. Joachim Wiebel, Wolf Walter Gruber, Johann Bernhard Unfrid und Salomon Frisch; Käufer: Dr. Johann Christoph Walch d.J.; Kaufobjekt: 12. Teil an einer Hofreite; Kaufpreis: 1 525 fl; Zahlungsweise: Über 400 fl eine Gültverschreibung für Stefan Schertlin zu Herrenberg, die auf Lichtmeß 1629 20 fl Zins bringt, jährlich sind 100 fl ablösbar. Eine Gültverschreibung über 400 fl für die Landschaft Württemberg, deren Zins von 20 fl auf Urbani bei der Landschreiberei gereicht wird, und die der Verkäufer ? mit je 200 fl auf Pfingsten 1630 und 1631 lösen soll. Eine Gültverschreibung über 400 fl auf den Hofteil, bringt jährlich an Pfingsten 20 fl Zins, die ab 1632 jährlich mit 100 fl abzulösen ist. Vom Kaufschilling werden 266 fl 40 x abgezogen, die die Kinder dem Käufer wegen des Stuttgarter Fideikommisses geben müssen. 58 fl 20 x auf Martini 1628 bar. Bemerknngen Zeugen: Justus Müller, Mag. Tobias Schaudelin Konfirmierung 1629 Juni 30
Akte
Frisch, Salomon (um 1579-1644)
Unfried, Johann Bernhard (1595-1635)
Walch, Christoph d.J. (um 1598-1660)
Wibel, Joachim (1593-1653)
Walch, Johann Christoph d.Ä. (um 1570-1626)
Müller, Justus (1593-1648)
Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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