Instrument des Notars Conradus Keller von Nürnberg: Jud Vischlen von Mungerau (Mönchau, Monikau) erhebt Berufung an das Landgericht Nürnberg gegen ein Urteil des Untervogts Leib in Spalt in seinem Streit mit Fritz Hurler zu Muspach, der ihm für 18, dem Hans Melterdorffer zu Massendorff geliehene fl. Bürge geleitet hatte. Zeugen: Sigmund Vogler von Onolzbach und Peter Vischer von Bopfingen.
Vollständigen Titel anzeigen
Instrument des Notars Conradus Keller von Nürnberg: Jud Vischlen von Mungerau (Mönchau, Monikau) erhebt Berufung an das Landgericht Nürnberg gegen ein Urteil des Untervogts Leib in Spalt in seinem Streit mit Fritz Hurler zu Muspach, der ihm für 18, dem Hans Melterdorffer zu Massendorff geliehene fl. Bürge geleitet hatte. Zeugen: Sigmund Vogler von Onolzbach und Peter Vischer von Bopfingen.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden 193
Tit I Nr. 184
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden >> A. Landgerichts-Briefe und Schriften >> Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw.
1458 März 10
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notarssignet
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ansbach
Vermerke: RV: Beurkundung der Zustellung im oberen Bräuhause zu Spalt am 28. März 1458 in Vertretung des Vogts an den Stadtknecht Contz geschehen. Zeugen: Bräumeister Fritz Schertzer, Hans Scherer, Hans Bawrenfeind, Gotz Schuster, Contz Stettberger. Notar: Heinrich Schwob von Pechoffen. - Notarszeichen.
Originaldatierung: Onolzbach, im Hause des Juden Pynman.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1458
Monat: 3
Tag: 10
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ansbach
Vermerke: RV: Beurkundung der Zustellung im oberen Bräuhause zu Spalt am 28. März 1458 in Vertretung des Vogts an den Stadtknecht Contz geschehen. Zeugen: Bräumeister Fritz Schertzer, Hans Scherer, Hans Bawrenfeind, Gotz Schuster, Contz Stettberger. Notar: Heinrich Schwob von Pechoffen. - Notarszeichen.
Originaldatierung: Onolzbach, im Hause des Juden Pynman.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1458
Monat: 3
Tag: 10
Vischlen, Jude
Leib, NN
Hurler, Friedrich
Melterdorffer, Johann
Pynman, Jude
Keller, Konrad (Notar)
Vogler, Sigmund
Vischer, Peter
Schertzer, Friedrich
Scherer, Johann
Bauernfeind, Johann
Schuster, Gotz
Stettberger, Konrad
Schwob, Heinrich
Mungerau, Mönchau
Wassermungenau (Gde. Abenberg, Lkr. Roth)
Nürnberg
Ansbach, Haus des Juden Pynmann
Ansbach, Ausstellungsort
Spalt (Lkr. Roth)
Muspach
Massendorf
Bopfingen (Lkr. Ostalbkreis, Baden-Württemberg)
Bechhofen (Lkr. Ansbach)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
- A. Landgerichts-Briefe und Schriften (Gliederung)
- Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw. (Gliederung)